Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke

Lebenslauf

Hans-Joachim Laesicke und seine SPD-Wunschnachfolgerin Jennifer Collin

Lebenslauf von Hans-Joachim Laesicke

  • 31.03.1954 Hans-Joachim (Hansi) Laesicke wurde in Eberswalde geboren
  • August 1972 Abitur in Eberswalde
  • 1978 erfolgreicher Abschluss des Jura-Studiums an der Martin-Luther-Universität Halle
  • Mai 1978 Eheschließung mit Annemarie Rudel
  • 1978 - 1982 Juristischer Mitarbeiter in der Rechtsabteilung der Deutschen Außenhandelsbank AG Berlin 
  • 1982 - 1990 Justitiar eines Oranienburger Tiefbauunternehmens
  • Oktober 1989 Mitglied des Neuen Forums
  • Januar 1990 Eintritt in die SPD
  • Mai 1990 Wahl zum Stadtverordneten
  • Juni 1990 Wahl zum 1. Beigeordneten des Bürgermeisters, Stadtkämmerer, Wirtschafts- und Rechtsdezernent
  • September 1990 Gründungsmitglied der SGK Brandenburg, Wahl in den Landesvorstand
  • Juli 1992 Wahl zum Schatzmeister des SGK-Landesvorstandes
  • Dezember 1993 Direktwahl zum Bürgermeister der Stadt Oranienburg
  • 1994 - 2004 Landesvorsitzender der SGK Brandenburg 
  • seit 2004 Beisitzer im SGK-Landesvorstand
  • November 2001 Wiederwahl in das Amt des Bürgermeisters
  • Februar 2006 Beisitzer im Landesvorstand Brandenburg des Verbandes der kommunalen Wahlbeamten
  • September 2009 Wiederwahl in das Amt des Bürgermeisters
 

Hans-Joachim Laesicke im Amt bestätigt

Artikel aus dem Oranienburger Generalanzeiger vom 30.09.2009: Oranienburg: Wahlergebnis bestätigt Neue Amtszeit für Laesicke ab Januar 2010 30.09.2009 · ORANIENBURG (bren) Jetzt ist es auch offiziell: Der Oranienburger Wahlausschuss stellte am Montag Abend das Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Oranienburg als korrekt fest. Hans-Joachim Laesicke ist damit in seinem Amt bestätigt. Die Wahl sei in Ruhe und Gelassenheit vonstatten gegangen und ohne Vorkommnisse verlaufen, berichtete Stadtwahlleiter Reiner Hornauer dem Gremium. Er dankte dem Wahlausschuss, vor allem aber den 280 Wahlhelfern, die rasch und doch sicher ausgezählt hätten. Nach der stichprobenartigen Kontrolle der 33 Wahlniederschriften hatte auch der Wahlausschuss keine Beanstandungen. Von den 35 453 Wahlberechtigten haben genau 22 830 ihre Stimme abgegeben, also 64,4 Prozent. Von diesen waren 22 139 Voten gültig. Davon entfielen auf Frank Eichelmann (parteilos, für Die Linke) 6 176. Hans-Joachim Laesicke (SPD) konnte 15 963 Stimmen auf sich vereinigen. "Damit ist Hans-Joachim Laesicke als hauptamtlicher Bürgermeister für die nächsten acht Jahre gewählt", stellte Hornauer fest. Die jetzige Amtszeit Laesickes endet am 5. Januar 2010. Am Mittwoch, 6. Januar, beginnt dann seine dritte.

 

Zeitungsberichte zur Nominierung

strong>Artikel aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 10.07.2009: Wird der Alte auch der Neue? Bürgermeisterwahl Er soll weiter im Schloss Politik machen: Oranienburger Sozialdemokraten schicken Hans-Joachim Laesicke in den Wahlkampf ORANIENBURG „Aller guten Dinge sind drei“, findet offenbar nicht nur SPD-Fraktions-chef Dirk Blettermann: Denn 34 der 36 anwesenden Oranienburger SPD-Mitglieder stimmten gestern Abend für die Kandidatur von Hans-Joachim Laesicke und wollen den amtierenden Bürgermeister weitere acht Jahre im Schloss sehen. Laesicke steuert damit seine dritte Amtszeit an. Gewählt wird am 27. September. Zuvor hatte ihn Angret Stransky sozialdemokratisch-salopp aufgefordert: Na, Hansi, dann stell’ mal Deine Visionen vor“. Doch zunächst warf Laesicke einen Blick zurück. Einen Blick auf acht nicht nur rasant vergangene, sondern für Oranienburg besonders ereignisreiche Jahre. „Ein gutes Gefühl, wenn ich sehe, wie viel von den Wahlversprechen umgesetzt sind.“ Mit acht Punkten aus acht Jahren wollte er seine zu Ende gehende Amtszeit auf den Punkt bringen. 2002: Eröffnung der Turmcity. 2003: Die B 96 wird fertig. 2004: Die Orangerie hat sich von der Ruine zum Kulturtempel gemausert. 2005: Einweihung von Bollwerk und Havelpromenade. 2006: Mit dem Verkauf der Stadtwerke wird die Turmcity entschuldet, „die SOG zu einem heute gesunden Unternehmen“, verteidigt Laesicke die „schwierige Entscheidung“. 2007: Staatsbank und alte Kaufhalle verschwinden, die Breite Straße wird erneuert. 2008 ist das „Brückenjahr“: Einweihung von neuer Schlossbrücke und August-Wilhelm-Steg sind ein Ereignis für die Oranienburger. Und 2009 ist Laga-Jahr. Auch künftig plädiere er im Schloss für eine „besonnene Haushaltspolitik“. Dass Oranienburg gut dasteht, sei jedoch Verdienst des gesamten Spitzentrios mit Baustadtrat Oltersdorf und Finanzdezernentin Faßmann. Bei der Stadtentwicklung möchte Laesicke in der Konkurrenz der Städte an der Peripherie Berlins auch weiter „die Nase vorn haben“. Für die Forcierung des innerstädtischen Wohnungsbaus an der 3. barocken Achse sieht er zum Beispiel zusammen mit der OWG gute Chancen. Bei Ansiedlungen von Geschäften auf dem Atriumsplatz stehe er dafür, Qualitätsangeboten bei Geschäftsansiedelungen gegenüber Billiganbietern den Vorzug zu geben. Dass die Hälfte der 400 Kilometer Straßen der Stadt noch immer unbefestigt ist, hält er für nicht mehr vertretbar. Der Straßenbau müsse vorangehen, ohne dass Anliegerkosten „jemanden vom Grundstück vertreiben“. Nachfragen von Firmen signalisierten, dass der frühere Flugplatz „interessanter Standort für Unternehmen wird“. Wirtschaftsfaktor bleibe auch nach der Laga für die Stadt der Tourismus. Noch werde an Details des Konzepts für die künftige Nutzung des Geländes gefeilt: Eine erneute Teilung des Schlossparks hält Laesicke aber für falsch. „Er muss aus einem Guss bleiben. „Wichtig ist, welches Niveau wir uns leisten wollen.“ Ortsvereinschef Kohllöffel sieht die Oranienburger SPD bestens aufgestellt. Mit Angelika Krüger-Leißner für den Bundestag und Tino Kunert als Landtagskandidat rechnet er „mit einem guten Abschneiden auf allen Ebenen. Wir gehen mit breiter Brust in den Wahlkampf“. hb

Ortsvereins-Chef Kohllöffel gratuliert Hans-Joachim Laesicke zur Nominierung (Foto: Stefan Westphal)

Artikel aus dem Oranienburger Generalanzeiger vom 11.07.2009: Oranienburg: Laesicke zum Dritten SPD: Hans-Joachim Laesicke soll wieder Bürgermeister werden 09.07.2009 · ORANIENBURG (bren) Oranienburgs Sozialdemokraten haben Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke am Donnerstagabend erneut für die Bürgermeisterwahl am 27. September nominiert. Es waren allerdings nur 36 von 100 Mitgliedern, die die SPD in der Kreisstadt zählt, anwesend. 34 stimmten in geheimer Wahl für den 55-Jährigen, zwei votierten mit Nein. Der studierte Jurist geht damit nach 1993 und 2001 zum dritten Mal ins Rennen um den Chefposten im Rathaus. In Oranienburg sei unter seiner Regie in den vergangenen acht Jahren eine ganze Menge passiert, nannte Laesicke für jedes Jahr ein wichtiges Ereignis. Die Wahlaussagen der SPD von 2001 seien erfüllt worden. In den kommenden acht Jahren solle die Stadt behutsam, aber mit hoher Qualität weiter entwickelt werden. Dazu müsse sie ihre guten Chancen nutzen, nichts passiere im Selbstlauf, so Laesicke zu seinen Visionen in der neuen Wahlperiode. Er wünsche sich ein familienfreundliches Oranienburg, in dem alle Generationen gern lebten. Der Tourismus gewinne weiter an Bedeutung, wie die Laga zeige. Für die Nutzung des Geländes nach der Gartenschau stelle er sich einen "großen Park aus einem Guss" vor, der unter anderem mit attraktiven Veranstaltungen die Nische zwischen der Kammeroper Rheinsberg und dem Musiksommer im Kloster Chorin ausfüllen könne.

 

In seiner Sitzung am 24.6.09 hat der SPD Vorstand einstimmig beschlossen der Mitgliederversammlung am 9.7.09 Hans-Joachim Laesicke als Kandidat für die Bürgermeisterwahl im September vorzuschlagen. Dieter Kohllöffel, der Ortsvereinsvorsitzende, erklärte hierzu: Wir sind sehr froh in Oranienburg mit Hans-Joachim Laesicke einen herausragenden Kandidaten zu haben der in ganz Brandenburg zu den profiliertesten Bürgermeistern gehört. Seine hohe Akzeptanz in breiten Teilen der Bevölkerung und seine gelebte Bürgernähe sind Pfunde im Wahlkampf die eine gute Ausgangsposition für die Wiederwahl schaffen. Im engen Schulterschluss mit Ihm wird die SPD Oranienburg die wichtigen Themen wie die Nachnutzung des LAGA Geländes sowie die weitere, positive Stadtentwicklung zu sinnvollen Entscheidungen führen. Die öffentliche Mitgliederversammlung findet am 9.7.09 um 18:30 Uhr in der TURM Erlebniscity statt. Interessierte Bürger sind hierzu gerne eingeladen. Dieter Kohllöffel Vorsitzender des SPD Ortsverein Oranienburg

 

Bürgermeisterwahl

am 27.09.2009 Oranienburg blüht auf Aus dem einstigen Aschenputtel hat sich Oranienburg zu einer Stadt entwickelt, über die Bewohner anderer brandenburgischer Gemeinden inzwischen ins Staunen kommen, auf die sie mitunter auch ein wenig neidisch sind. Diese Entwicklung war nicht selbstverständlich: Gerade in diesem Jahr, in dem sich der Zusammenbruch der DDR zum 20. Mal jährt, denke ich des Öfteren zurück an die Zeit, die häufig als Wende bezeichnet wird. Der jahrelange Niedergang des real existierenden Sozialismus hatte dazu geführt, dass die einstige Substanz der Gesellschaft aufgezehrt war. Das Ergebnis waren oft Betriebe, in denen versucht wurde, trotz des Mangels an benötigtem Material und ungenügender technischer Ausstattung, aus Stroh Gold zu spinnen. Auch den großen Wohnungsmangel oder die völlig veralteten und unzureichenden Ver- und Entsorgungsnetze sollten wir nicht vergessen. Wenn wir heute unsere Stadt mit damals vergleichen, wird derjenige, der mit offenen Augen durch Oranienburg geht, gerne bestätigen, dass sich sichtbare Veränderungen zum Guten vollzogen haben. Auch wenn ich nicht übersehe, dass es noch manches zu erledigen gibt, können wir uns dennoch mit Stolz über eine Stadt mit attraktiven Ortsteilen freuen, die neben modernen Unternehmen, attraktiven Freizeitangeboten, ansprechendem Wohnraum und einladenden Rad- und Wanderwegen an zahlreichen Wasserläufen auch über ein breites Spektrum an Vorschul- und Schuleinrichtungen verfügt. Mit der Landesgartenschau ist es uns gelungen, viele städtebauliche Missstände zu beseitigen und einstige Brachflächen in einladende Anziehungspunkte zu verwandeln. Besonders wichtig ist es mir auch, dass es in den letzten Jahren in unserer Stadt selbstverständlich geworden ist, füreinander da zu sein. Viele engagieren sich bei der Unterstützung Bedürftiger, der Integration von Neubürgern und der Gestaltung unseres städtischen und dörflichen Lebens auf vielfältige Weise. Ich denke, als Bürgermeister unserer Stadt konnte ich in den letzten Jahre ein gutes Stück zu der positiven Entwicklung beitragen. Mein Amt habe ich immer als große Ehre empfunden und ich bin mit Lust und Leidenschaft Bürgermeister. Deshalb möchte ich meine Kraft auch in den nächsten Jahren als Bürgermeister in den Dienst Oranienburgs mit seinen acht Ortsteilen stellen. Ich stelle mich am 27. September 2009 erneut zur Wahl. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir auch dann wieder Ihr Vertrauen schenken würden, um den erfolgreich begonnenen Weg fortführen zu können.

 

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