Jennifer Collin

Lebenslauf einer Oranienburgerin

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke und seine Wunschnachfolgerin Jennifer Collin

Hans-Joachim Laesicke und seine SPD-Wunschnachfolgerin Jennifer Collin

 

Steckbrief

  • 32 Jahre alt, geboren in Oranienburg
  • aufgewachsen in Oranienburg-Süd, der Neustadt und Sachsenhausen
  • Meine Schulen: Comenius-Grundschule, Runge-Gymnasium (Abi 2004), Uni Rostock und Uni Potsdam
  • 2003: Rungepreisträgerin
  • Beruf: Politikwissenschaftlerin
  • Job: Referentin in einer Stabstelle der Landesregierung („Tolerantes Brandenburg“,
    Ministerium für Bildung, Jugend und Sport)
  • SPD-Funktionen: stellv. Ortsvereinsvorsitzende (Mitglied im Vorstand seit 2013)
  • stellv. ASF-Vorsitzende OHV, sachkundige Einwohnerin im Bauausschuss, Mitglied
  • im Aufsichtsrat der WOBA, Mitglied im Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt
  • Kleine und große Politik: mehrere „kleine Forschungsstationen“ im Bundestag
  • studentische Hilfskraft im Landtag, seit 2009 im Leitungsbereich vom Bildungsministerium tätig
  • Multikulti: ausgebildete Jugendmultiplikatorin für demokratische Bildung und
    interkulturelle Kompetenz
  • Vereine: SVB 01 Schmachtenhagen, VFL Borgsdorf
  • Schatzmeisterin der SGK Brandenburg e. V.
  • Familie: Mein Lebenspartner und ich haben 2 gemeinsame Kinder

Persönliches

Ich bin eine „Oranienburger Pflanze“. Hier wurde ich am 24. Dezember 1984 geboren. Meine Vorfahren waren Hugenotten, die wie viele Glaubensflüchtlinge in die Region kamen und sich hier niederließen.
Zusammen mit meinem 4 Jahre jüngeren Bruder wuchs ich in der Mittelstadt auf, später hatten wir ein kleines Häuschen in Oranienburg Süd. Besonders schöne Erinnerungen verbinde ich aber mit Sachsenhausen. Hier, in der Nähe der „Rolle“ hatten sowohl meine Eltern als auch Großeltern einen großen Garten. Besonders im Sommer genossen wir dort die unbeschwerte Zeit und tollten mit den Nachbarskindern umher.

Mittlerweile bin ich selbst Mutter von 2 Söhnen und ich bin froh, in Oranienburg zu leben. Die Stadt hat sich toll entwickelt und eine hohe Lebensqualität. Diese gilt es zu erhalten – für alle Oranienburgerinnen und Oranienburger!


Schulisches

Schule hat mir immer Spaß gemacht. Nach der Kindergartenzeit in der KiTa am Lindenring wurde ich 1991 in die Comenius-Grundschule eingeschult – damals noch am Standort des heutigen Runge-Gymnasiums. Wenig später zogen wir in das neue Gebäude im Schlosspark. Dort engagierte ich mich als Klassensprecherin und als Mitglied der Schulkonferenz. Nach der Schule ging es meistens ins Kreativcentrum, das in alten Baracken am Sportplatz untergebracht war oder zum Kinderballett.
1997 wechselte ich ans Friedlieb-Ferdinand-Runge-Gymnasium. Die Schule besuchten schon mein Urgroßvater Fritz, mein Vater und einige weitere Familienmitglieder. Je älter ich wurde, umso mehr traute ich mir zu. Ich wurde Schülersprecherin, machte bei der Schülerzeitung und der Percussiongruppe mit. Auch unter das ein oder andere Schulkonzert mischte ich mich als Chormitglied.
Später, als es um das Überleben der Schule ging, wuchs auch mein Kampfwille. Vor allem durch ältere Mitschüler sowie einige Lehrer fühlte ich mich dazu ermutigt, mich einzumischen und aktiv zu werden. Also kämpfte ich mit, organisierte viel rund um die damaligen Runge-Festivals mit und verpasste mit einer Schulfreundin dem Runge den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Noch heute erfüllt es mich mit Stolz, dass meine alte „Penne“ diesen Titel trägt und Michael Blumenthal die Patenschaft hierfür übernommen hat.
Nach der Schule verschlug es mich nach Rostock, Berlin und Potsdam. 2009 schloss ich an der Universität Potsdam mein Politikstudium mit dem Diplom ab.


Arbeit und Politik

Ich arbeite schon seit meinem 14. Lebensjahr – sei es als Zeitungszustellerin, Nachhilfelehrerin, Kassiererin, Reinigungskraft oder Aushilfe in der Kita. Im Studium wurden die Jobs dann solider: Ich arbeitete als studentische Hilfskraft im Besucherservice des Brandenburger Landtages. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht: jungen Menschen erklären, wie Demokratie funktioniert. Außerdem absolvierte ich mehrere Praktika im Deutschen Bundestag und arbeitete in einer Kanzlei für Insolvenzrecht. Nur einen Tag nach meiner Abschlussprüfung im Studium trat ich im April 2009 meinen Dienst bei der Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ im Bildungsministerium an. Später wurde ich dort Referentin und stellvertretende Leiterin. Hier schließt sich der Kreis, denn wieder gehörte es zu meinen Aufgaben, den Menschen die Demokratie näher zu bringen. Das sehe ich auch als eine meiner größten Aufgaben als potenzielle Bürgermeisterin von Oranienburg. Der Schriftsteller Max Frisch sagte einmal: „Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten einmischen“. Das sehe ich ganz genauso.

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