10 Fragen zum Thema Fahrradfahren an den Bürgermeister der Stadt Oranienburg, Hans-Joachim Laesicke:

Veröffentlicht am 08.04.2011 in Allgemein

Foto: Stefanie Kreutzer

1. Was für ein Fahrrad haben Sie? Wie alt ist es?

Ende vergangenen Jahres habe ich mir ein Hercules-Cityfahrrad mit 8-Gang-Nabenschaltung, Nabendynamo und Standlicht zugelegt.

2. Pflegen Sie Ihr Fahrrad regelmäßig (ölen, putzen, etc.)?

Das schöne Wetter des letzten Wochenendes habe ich genutzt, um mein Rad von den Spuren des Winters zu befreien und es für den Frühling fit zu machen. Schließlich möchte ich gemeinsam mit dem ADFC den Oranienburger-Neubürgern am 10. April mit einer Radtour unsere Stadt zeigen.

3. Tüfteln Sie selbst daran, wenn etwas kaputt geht oder nutzen Sie eine Fahrradwerkstatt?

Meine knappe Freizeit nutze ich lieber für´s Radfahren und gebe mein Rad deshalb in die geschickten Hände der Fahrradwerkstatt meines Vertrauens!

4. Wie oft nutzen Sie Ihr Fahrrad in der Woche? Wozu? Wann? Wo? Nutzen Sie es auch im Winter?

Täglich und ganzjährig.

5. Welches ist Ihre Lieblings-Tour in und um Oranienburg? Warum? Welche Tour wollten Sie vielleicht schon immer einmal fahren, sind aber noch nie dazu gekommen?

Oft fahre ich den Rundkurs von Sachsenhausen am Oranienburger Kanal entlang nach Pinnow über Lehnitz an der Havel und Lehnitzsee zurück zum Schloss. Gerne fahre ich aber auch am Oder-Havel-Kanal, über die Grabowseebrücke nach Bernöwe und über Schmachtenhagen zurück nach Oranienburg. Das Radfahren am Wasser auf den neuen Radwegen ist für mich die beste Erholung nach einer turbulenten Woche.
Gerne möchte ich auch mal den Radweg Berlin-Kopenhagen in seiner ganzen Länge fahren.

6. Wie wichtig ist das Fahrrad ihrer Meinung nach für die Menschen in Oranienburg?

Während Radfahrer früher eher bedauert wurden, weil sie es offenbar noch nicht zum Auto gebracht hatten und deshalb auf die motorisierte Fortbewegung verzichten mussten, hat das Fahrrad heute einen anderen, hohen Stellenwert als ein ideales Freizeitsportgerät.

7. Wie bewerten Sie das Radwegenetz in und um Oranienburg? Welche Veränderungen plant die Stadt?

In den vergangenen 20 Jahren haben wir ein attraktives innerstädtisches und überörtliches Radwegenetz geschaffen. Wenn man bedenkt, dass wir damit bei null anfangen mussten, können wir auch im Vergleich zu anderen Gemeinden schon ganz zufrieden sein. Neben dem Neubau eines Radweges von Schmachtenhagen nach Zehlendorf bzw. von Wensickendorf nach Wandlitz sind auch die Erneuerung des Radweges an der Bernauer Straße in der Neustadt sowie die Herstellung eines Radweges an der Havel nach Sachsenhausen erklärte Ziele der nächsten Zeit.

8. Was tut die Stadt Oranienburg ansonsten für Radfahrer (Stichwort: Fahrradwächter)?

Zäh und langwierig war der Ankauf von Grundstücken durch die Stadt von der Deutschen Bahn, um am Bahnhof weitere Stellplätze für Fahrräder schaffen zu können. Ich hoffe, dass der Landkreis mit dem Bau des Runge-Campus auch an eine ausreichende Anzahl von Fahrradständern denkt. Die radelnden Schüler und Lehrer wären sicher dankbar und die Fahrradstellplatzanlage am Bahnhof würde entlastet und damit nicht nur dankbaren Bahnkunden zur Verfügung stehen. Mit dem Einsatz von Ein-Euro-Jobern als Fahrradwächter ist die Zahl von Diebstählen deutlich zurückgegangen.

9. Gibt es Projekte/ Ideen in Sachen Radfahren in Oranienburg, die Ihnen besonders am Herzen liegen?

Ein geschlossenes Oranienburger Fahrradnetz mit guten Anbindungen zu Nachbargemeinden wäre ein schönes Ziel. Auch vor dem Hintergrund des sich vollziehenden Klimawandels und der bedrohlichen Umweltverschmutzung sowie der weiter steigenden Energiepreise hoffe ich, dass viele, die heute noch jede Erledigung mit dem Auto meinen machen zu müssen, das Fahrrad für sich entdecken.

10. Was würden Sie sich in Oranienburg von den Radfahrern wünschen?

Von allen Verkehrsteilnehmern, sowohl von den radelnden als auch von den motorisierten, würde ich mir wünschen, dass sie sich unter Beachtung der Regeln rücksichtsvoll und gleichberechtigt im Straßenverkehr bewegen.

 

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