Pressemitteilung

Veröffentlicht am 17.08.2012 in Bildung
SPD

Druck auf Landesregierung hat gewirkt:
Weniger volle Schulklassen in Oranienburg

Der Protest der SPD Oranienburg gegen übervolle Klassen und unzumutbaren Lehrermangel in Oranienburgs Schulen hatte Erfolg! Mit Beginn des neuen Schuljahrs trat eine neue landesweite Verwaltungsvorschrift Unterrichtsorganisation (VVUO) in Kraft, die Klassengrößen über 30 Kindern künftig ausschließen soll. Zugleich wurde der Frequenzrichtwert von 25 auf 23 Schüler pro Klasse gesenkt.

An den Schulen in der Trägerschaft der Stadt Oranienburg spiegelt sich die neue Verordnung bereits wider: Nur noch in zwei Klassen in Lehnitz und in Schmachtenhagen, Großklassen aus der Zeit vor der Änderung der Verordnung, befinden sich 31 Kinder in einer Klasse.

Der Vorstand des Oranienburger SPD-Ortsvereins freut sich, dass das Bildungsministerium auf die Probleme Oranienburgs und anderer „Speckgürtel“-Städte reagiert hat:

„In unserem Beschluss vom Januar 2012 hatten wir die Landesregierung aufgefordert, die Probleme der Oranienburger Grundschulen anzuerkennen und für eine Entspannung der Klassenstärken zu sorgen. Mit der Senkung des Frequenzrichtwertes sind übervolle Klassen mit 30 Schülern und mehr künftig ausgeschlossen. Dies bedeutet: Es wird kleinere Klassen und ein besseres Lehrer-Schüler-Verhältnis geben.

Endgültige Entwarnung kann aber noch nicht gegeben werden, denn nach wie vor sind einige Klassen deutlich über dem Frequenzrichtwert von 23 Schülern, zum Beispiel an der Havelschule, der Waldschule, der Torhorstschule oder an der Grundschule in Lehnitz.

Doch die Richtung stimmt und der Oranienburger SPD Ortsverein wird auch weiterhin in Richtung Potsdam Druck machen, um die Unterrichtsqualität an Oranienburgs Schulen zu verbessern!“

 

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