Benjamin Grimm nominiert

Veröffentlicht am 16.07.2016 in Wahlen

Der Bundestagskandidat Benjamin Grimm mit seinen Delegierten aus Oranienburg.


Artikel aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 16.07.2016

Benjamin Grimm zum SPD-Direktkandidat zur Bundestagswahl 2017 nominiert

Benjamin Grimm ist im hiesigen Wahlkreis 58 der SPD-Direktkandidat zur Bundestagswahl 2017. Der 31-jährige promovierte Jurist aus Schönfließ setzte sich am Freitagabend in Oranienburg mit deutlicher Mehrheit der Delegiertenstimmen gegen den 52-jährigen Historiker Harald Potempa aus Falkensee durch.

Oberhavel. Benjamin Grimm ist im hiesigen Wahlkreis 58 der SPD-Direktkandidat zur Bundestagswahl 2017. Der 31-jährige promovierte Jurist aus Schönfließ setzte sich am Freitagabend in Oranienburg mit deutlicher Mehrheit der Delegiertenstimmen gegen Harald Potempa aus Falkensee durch. Der 52-jährige promovierte Historiker und Oberstleutnant der Bundeswehr erhielt lediglich 20 Stimmen, Grimm 73 Stimmen. Fünf der insgesamt 98 Delegierten aus den Ortsvereinen in Oberhavel und Havelland enthielten sich ihrer Stimme. Potempa und die 46-jährige Petra Hey aus Falkensee wurden im Anschluss als Listenkandidaten nominiert – er mit 53, sie mit 70 von 94 abgegebenen Stimmen. Über ihren jeweiligen Listenplatz wird am 22. Februar noch entschieden.

„Wir brauchen in Oberhavel und im Havelland einen Abgeordneten mit klar sozialdemokratischem Kompass“, hatte die Vize-Landesvorsitzende der SPD und Staatssekretärin Kathrin Lange vor der Abstimmung das Ziel für die Bundestagswahl in 14 Monaten vorgegeben. Mit Blick auf Flüchtlingskrise, Politikverdrossenheit, Rechtspopulisten und AfD rief sie die Genossen auf, die Sorgen der Menschen aufzugreifen: „Wir müssen den Leuten klar machen: Eure Schutzmacht ist die SPD.“ Sonntagsreden würden dafür jedoch nicht ausreichen: „Wir müssen es täglich beweisen in Bund, Land und Kommunen.“

Benjamin Grimm hatte sich den Delegierten in einer lockeren und persönlichen, aber verbindlichen Rede als junger Familienvater mit „ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn“ vorgestellt. Das sei schon in seinem ersten Zeugnis 1992 zu lesen gewesen. Er zeigte sich entschlossen, das bei der jüngsten Bundestagswahl an die CDU verlorenen Mandat im Wahlkreis zurückzuerobern – vor allem mit Gestaltungswillen. Sein zen­trales Thema: „soziale Ungleichheit“. Die Folgen dieser Schieflage seien „dramatisch“. Sie mache Menschen krank, vergeude Wachstumspotenzial und schade am Ende sogar der Demokratie, indem Unzufriedene einer Protestbewegung hinterherlaufen. Es stimme schon, dass jeder seines Glückes Schmied ist, sagte Grimm. „Aber wir als Sozialdemokraten müssen dafür sorgen, dass der Arm stark genug ist, den Hammer zu schwingen.“

Deutlich akademischer, personenbezogener und politisch weniger auf den Punkt gebracht die Ansprache von Harald Potempa. Er begründete, warum ein Bundestagsabgeordneter vier Dinge können muss: lesen, schreiben, sprechen und fragen. In allen Punkten habe er umfangreiche Erfahrungen, sogar auf internationalem Parkett, so der Falkenseer, der vor allem militärische Fragen im Blick hatte.

Petra Hey möchte im Bundestag als Betriebswirtin und Controlling-Mitarbeiterin eines internationalen Konzerns die Gruppe der Arbeitnehmer und versicherungspflichtig Beschäftigten stärken. Ihr Motto: „Arbeitsplätze schaffen und erhalten, Löhne erhöhen.“

Von Helge Treichel

 

 

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