Gründung der SDP in Schwante

Veröffentlicht am 06.10.2009 in Allgemein

In Schwante gründeten am 7. Oktober 1989 in einem Pfarrhaus 43 Männer und Frauen eine sozialdemokratische Partei.


© AdsD der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die in der DDR neu ins Leben gerufene Sozialdemokratie wurde im Herbst gemeinsam mit den Bürgerbewegungen wie dem Neuen Forum, Demokratie Jetzt und dem Demokratischen Aufbruch zu einer der tragenden Kräfte der Friedlichen Revolution in der DDR. Jene Partei, die durch die Zwangsvereinigung von SPD und KPD 1946 in Berlin am Anfang des Zerfalls der Demokratie stand, stand von nun an für deren Neubeginn.

Während im Palast der Republik die Staatsmacht den 40. Jahrestag feiert und davor Demonstranten zusammengeprügelt werden, gründen im Pfarrhaus des Dorfes Schwante (Kreis Oranienburg) etwa 40 Oppositionelle noch unter den Bedingungen der Illegalität die 'Sozialdemokratische Partei in der DDR - SDP'.

Die Wahl des Namens und der Abkürzung will auf der einen Seite die Eigenständigkeit gegenüber der bundesdeutschen SPD betonen. Andererseits versteht sich die Gründung als Fortsetzung der großen Tradition der sozialdemokratischen Partei in Deutschland und als Teil der internationalen sozialistischen Bewegung. Insofern fühlt sich die SDP eng mit der SPD der Bundesrepublik verbunden.

Die SDP ist von ihrer Entstehung her Teil der neuen Bürgerbewegung. Die Bürgerbewegung nimmt jedoch durch die Gründung der SDP in Schwante eine neue Dimension an. Während die Gruppen, Initiativen oder Bewegungen zwar mehrheitlich politische Entscheidungen beeinflussen, selbst aber keine institutionelle politische Verantwortung übernehmen wollen, konstituiert sich die SDP als erste und einzige politische Partei neu.

Es wird ein 15-köpfiger Vorstand gewählt mit Stephan Hilsberg als Ersten Sprecher, Angelika Barbe, Markus Meckel als Zweite Sprecher. Geschäftsführer wird Ibrahim Böhme. Ende November 1989 hat die SDP bereits 10.000 Mitglieder, vorwiegend in Sachsen und dem Berliner Raum.

 

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