MAZ Interview mit Hans-Joachim Laesicke

Veröffentlicht am 20.09.2009 in Wahlen

Artikel aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 17.09.2009:

Der Amtsinhaber Hans-Joachim LAESICKE will Atriums-Bebauung forcieren

Hans-Joachim LAESICKE ist amtierender Bürgermeister. Der Sozialdemokrat steuert eine weitere Amtszeit an.

MAZ: Warum wollen Sie Bürgermeister bleiben?

Hans-Joachim LAESICKE: Weil es noch genug gibt, was ich erledigen möchte, wie die weitere Belebung der Innenstadt und die touristische Aufwertung Oranienburgs als Stadt am Wasser.

Welche Voraussetzungen bringen Sie für dieses Amt mit?

LAESICKE: Leidenschaft für Oranienburg mit seinen Ortsteilen, die Befähigung für den höheren Verwaltungsdienst, ein Jura-Studium, fast 20 Jahre Erfahrung in der Verwaltungsspitze sowie gute Verbindungen zur Landesregierung.

Wo sehen Sie den größten Nachholbedarf in der Stadt?

LAESICKE: Während in weiten Teilen Oranienburgs ein modernes kommunales Ver- und Entsorgungsnetz aufgebaut werden konnte, besteht in einigen Ortsteilen Nachholbedarf. Auch kann der Zustand von zirka 50 Prozent der Straßen noch nicht befriedigen. Schwerpunkt bleibt die Unternehmensansiedlung. Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft.

Welche Aufgabe wollen Sie als erste anpacken, wenn Sie nach dem 27. September wieder ins Rathaus einziehen?

LAESICKE: Die Beendigung der Abstimmungen zum städtischen Haushalt 2010, um rechtzeitig mit der Umsetzung der Projekte beginnen zu können, wie uns das auch bisher gelungen ist.

Wie kann der Entwicklungsboom der Stadt über die Lagazeit hinaus erhalten werden?

LAESICKE: Mit der Laga konnten wir Oranienburg nicht nur städtebaulich aufwerten, sondern auch durch begeisterte Laga-Besucher und ein großes öffentliches Interesse an unserer Stadt eine spürbare Verbesserung des Images erreichen. Das Interesse an Grundstücken ist deutlich gewachsen.

Wie ist das Parkplatzproblem in der Stadt zu lösen?

LAESICKE: Durch den Bau von Stellplätzen wie an der Havel- und Liebigstraße, am Filmpalast, der Fischerstraße, die P-&-R-Anlage und die Kurzzeitparkplätze an der Stralsunder Straße und Neringstraße konnte die Situation bereits entschärft werden. Ein Parkhaus im Zentrum würde weiter Abhilfe schaffen.

Und wie das der schlechten Straßen?

LAESICKE: Auf der Grundlage des Kommunalstraßenbauprogramms werden zurzeit vier Straßen grundhaft ausgebaut. 2010 werden die Bernauer Straße im Bereich der Neustadt und die Stralsunder Straße die wichtigsten Bauvorhaben sein. Für die Weimarer und Prenzlauer Straße werden Bauunterlagen erstellt.

Welche Baupläne favorisieren Sie für die Atriums-Fläche?

LAESICKE: Da es illusorisch ist, auf den großen Kaufhausinvestor zu hoffen, bin ich mit örtlichen Unternehmen im Gespräch, die in Kooperation mit der Stadt Gebäude errichten sollen, die Geschäfte und Cafés im Erdgeschoss anbieten. Neben privaten Nutzern sollen darüber auch öffentliche Dienstleister ihre Arbeit aufnehmen.

An welchen Platz führen Sie Ihren Besuch am liebsten und wohin besser nicht?

LAESICKE: „Nur wer die Welt von hinten sah, der sah ihr ins Gesicht“ spricht mir Erich Kästner aus dem Herzen. Deshalb zeige ich den Gästen natürlich am liebsten das neu gestaltete Schlossumfeld. Aber ich verschweige auch nicht bestehende Defizite, wie die Brachflächen an der Lehnitzstraße oder die Ex-Kaserne. Herausforderungen für die nächsten Jahre.

Wie viel Prozent der Wählerstimmen hoffen Sie auf sich zu vereinen?

LAESICKE: Mehr als 50 Prozent.

 

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