Oranienburgs Weg zur Stadt für alle

Veröffentlicht am 19.04.2017 in Allgemein

Ich begrüße es sehr, dass es sich die Stadt Oranienburg zur Aufgabe gestellt hat, eine barrierefreie Stadt zu werden.

Barrierefreiheit betrifft nicht nur Menschen mit Behinderungen. Barrierefreiheit ist ein wichtiges Thema in unserem alltäglichen Leben - mal mehr mal weniger. Wir sind alle betroffen, wenn wir mit dem Kinderwagen unterwegs sind oder im Alter nicht mehr so fit auf den Beinen sind und Treppen oder hohe Bordsteinkanten uns Grenzen in unserer Bewegungsfreiheit aufzeigen.

Barrierefreiheit meint aber nicht nur die mobile Zugänglichkeit. Barrierefreiheit ist umfassender zu verstehen, also auch die Berücksichtigung der Belange sehbehinderter und hörbehinderter Menschen.

Darum kann ich es nur lobend hervorheben, dass die SPD maßgeblich auch die Barrierefreiheit des städtischen Internetportals fordert und dies in einem durch die Stadtverordnetenversammlung positiv abgestimmten Antrags mündete.

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und somit die Schaffung einer inklusiven Gesellschaft muss von unten, d.h. von der kommunalen Ebene her nach oben gelebt werden.

Die Schaffung von barrierefreien Webseiten hilft hierbei nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern dient allen, bspw. wird die Lesbarkeit durch eine kontrastreiche Darstellung erheblich erleichtet oder die hörbare Ausgabe einer Webseite kann für Jemanden, der seine Brille gerade nicht zur Hand hat, sehr hilfreich sein.

Aufgrund der demografischen Entwicklung ist für die Bundesrepublik Deutschland absehbar, dass der Anteil älterer Menschen, der mit Einschränkungen leben muss, stetig zunehmen wird. So wird sich der Anteil der über 65-Jährigen bis 2030 auf 29 % erhöhen (2008 rd. 20 %). Damit ältere und behinderte Menschen selbstbestimmt an der Gesellschaft teilhaben können, ist Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen elementar.

Es gilt also, bestehende Barrieren soweit irgend möglich Schritt für Schritt abzubauen und neue Barrieren gar nicht erst entstehen zu lassen. Daher kann ich die Formulierung nur nochmals vergegenwätigen:

Eine barrierefreie Umwelt ist für etwa 10 Prozent der Bevölkerung zwingend erforderlich, für etwa 30-40 Prozent notwendig und für 100 Prozent von Vorteil.
 

Ihr Sven Bodenbach

 

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