Pressemitteilung vom 21. Februar 2017

Veröffentlicht am 21.02.2017 in Kommunalpolitik

Ein „Holländisches Viertel“ für Oranienburg?

Bürgermeisterkandidatin Jennifer Collin schlägt neues Quartier im niederländischen Stil vor. Projektfahrt ins niederländische Enschede vom 4. - 5. März 2017 

Niemand hatte mehr Einfluss auf die Stadtentwicklung Oranienburgs als die Kurfürstin Louise-Henriette von Oranien. Ihr verdankt die Stadt ihren Namen, ihr Wahrzeichen und ihre Mitte - das älteste Barockschloss Brandenburgs. Neben dem Stadtschloss existiert jedoch nur wenig, das an die niederländischen Wurzeln der Stadt erinnert. Bürgermeisterkandidatin Jennifer Collin möchte das ändern. Ihre Idee ist die Errichtung eines Holländischen Viertels in Oranienburg. Gemeinsam mit den Oranienburgern möchte Jennifer Collin darüber diskutieren. Daher lädt sie ausgewählte Bürgerinnen und Bürger zu einer Projektfahrt ins niederländische Enschede ein. Sie findet am 4. und 5. März 2017 statt. Fünf Plätze sind für interessierte Oranienburger reserviert. 

Eine Bürgermeisterin muss ihre Stadt nicht nur kennen, sie muss auch Gestaltungswillen beweisen. Für Bürgermeisterkandidatin Jennifer Collin bedeutet das, Visionen zu haben, wie Oranienburg noch attraktiver werden kann.

„Oranienburg erlebt gerade eine neue Blütezeit. Die Stadt boomt und die Nachfrage nach Bauland ist hoch wie nie“, beschreibt Collin die momentane Entwicklung. „Wir brauchen dringend mehr Wohnraum. Warum also die Gunst der Stunde nicht nutzen und über innovative Wohnprojekte diskutieren? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür. Ich wünsche mir für die Stadtentwicklung, dass unser historisches Erbe noch stärker sichtbar wird. Ein neues Quartier im holländischen Stil und eine stärkere Berücksichtigung niederländischer Architektur bei weiteren Bauvorhaben gibt Raum für die Verbindung von Tradition, Kultur und Moderne.“

Die Vision vom Holländischen Viertel soll in den nächsten Wochen mit den Oranienburgern weiterentwickelt werden.

„Ich will dabei alle interessierten Oranienburgerinnen und Oranienburger einladen, mitzudiskutieren und gemeinsame Ideen zu entwickeln. Alle Anregungen sind herzlich willkommen“, so Collin. Eines weiß sie jedoch genau: „Die Niederländer sind sehr kreativ, was die Stadtentwicklung angeht, zum Beispiel in den Bereichen Mehrgenerationenhäuser und sozialer Wohnungsbau. Mein Ziel ist es, Wohnraum für jedermann zu schaffen – unabhängig vom Geldbeutel.“

Inspiration möchte sich Collin vor Ort bei einem Besuch in Enschede am 04. und 05. März 2017 holen. Organisiert sind Vor-Ort-Gespräche mit Mitgliedern des Stadtrates und einer Architekturexpertin. Insgesamt fünf Plätze sind für Oranienburger reserviert.

Wer Jennifer Collin auf der Fahrt begleiten möchte, meldet sich bis zum 01.03.2017 per E-Mail: info@jennifercollin.de oder per Telefon: 03301-397 88 59. Ein Unkostenbeitrag von 80 Euro ist zu leisten. 


Ablauf und Informationen zur Projektfahrt 04. - 05. März 2017

Für die Teilnehmer werden die An- und Abreise sowie die Übernachtung im Hotel organisiert.

Samstag 04.03.2017

  • Abfahrt 7 Uhr, geplante Ankunftszeit 14 Uhr
  • Ab 15 Uhr Führung durch Enschede und Gespräch mit Ben Sanders, Mitglied Stadtrat

Sonntag 05.03.2017

  • 10-12 Uhr Führung durch den Stadtteil Roombeek mit Titia Boitelle 12 Uhr Gemeinsames Mittagessen
  • 13 Uhr Heimfahrt nach Oranienburg
  • 19 Uhr ca. Rückkehr in Oranienburg

Enschede ist eine Stadt im Osten der Niederlande mit ca. 160.000 Einwohnern und einer deutsch-niederländischen Geschichte. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg massiv von den Alliierten bombardiert, weil sie fälschlicherweise für eine deutsche Stadt gehalten wurde. Daher trug sie massive Kriegsschäden davon.

Enschede ist vor allem für seine frühere Textilindustrie bekannt. Heute ist Enschede Universitätsstadt mit der Universität Twente und dem ‘Kennispark Twente’ (Wissenspark Twente). Sie ist bekannt für die Saxion Hochschule der angewandten Wissenschaft, besitzt ein Konservatorium, eine Popakademie, eine internationalen Schule und eine Kunstakademie. Epizentrum der Musik und Kultur im Osten der Niederlanden. Menschen mit 150 Nationalitäten Wohnen, Arbeiten und Studieren heute in Enschede.

Im Jahr 2000 brannte der Stadtteil Roombeek nach der Explosion einer Feuerwerksfabrik komplett ab. 24 Menschen kamen dabei ums Leben. Nach nur einem Jahr begann der Neuaufbau mit Unterstützung des Städtebauarchitekten Pi de Bruijn und der Beteiligung der Bürgerschaft. Seither ist Roombeek für seine städtebaulichen Eigenschaften und herausragende Architektur bekannt. 

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