Votum unserer Mitgliederversammlung zur Frauenquote

Veröffentlicht am 26.04.2013 in Allgemein
Die verpasste Chance – Die Quote für die Frau Die in der letzten Woche im Bundestag abgelehnte Frauenquote ist ein weiteres Beispiel für die Handlungsunfähigkeit der Regierungsparteien. Mit diesem Beschluss entfernt sich die schwarz-gelbe Koalition aus Sicht der SPD Oranienburg immer weiter vom gesamtgesellschaftlichen Interesse der Gleichberechtigung. Gleiche Rechte für Frauen und Männer: dafür steht die Sozialdemokratie - und mit ihr der Ortsverein Oranienburg. Wir wollen:
  • dass Frauen der Weg in Führungspositionen von Unternehmen geebnet wird. In anderen Ländern ist die verbindliche Quote längst eingeführt.
  • dass Deutschland als flächen- und einwohnerstärkstes Land der EU diesen guten Beispielen folgt.
  • dass Frauen ihrem männlichen Arbeitskollegen in nichts nachstehen.
  • die positiven Synergieeffekte auf die anderen unternehmerischen Bereiche stärken und ausnutzen
Die SPD Oranienburg will gleiche Chancen für Männer und Frauen. Von der Regierung Merkel kann das jedoch schon lange nicht mehr behauptet werden. Die Frauenquote sah ab dem Jahr 2018 (also in fünf Jahren) einen verbindlichen Frauenanteil von gerade einmal 30 Prozent in Aufsichtsräten vor. Mit diesem Instrument wäre es möglich geworden, die letzte Männerdomäne, den Wirtschaftssektor partiell aufzubrechen und zu beweisen, dass auch Frauen einer solchen Position gewachsen sind. Man kann nur mutmaßen, warum die Regierung sich so entschieden hat. Fehlen in Deutschland genügend gut ausgebildete Frauen, die in diesen Jobs bestehen können? Nein! Liegt es vielleicht daran, dass sich Frauen diese gut bezahlten Positionen nicht zutrauen oder sie sich nicht um solche Positionen bemühen? Nein! Ist eine Frau aufgrund ihrer gesellschaftlichen und normativ zugeschriebenen Rolle als Frau, Mutter und Partnerin nicht in der Lage, all diese Rollenbilder zu vereinen und trotzdem einen leistungsorientierten Beruf auszuüben? Vielleicht – warum sonst wurde die verbindliche Frauenquote begraben und wird die weichgespülte Form, die Flexiquote, weiter hoch gelobt? Der Mensch ist Gewohnheitsorientiert und kann mit Veränderungen in seinem Umfeld nur im begrenzten Maß umgehen. Das gilt auch für Frau Merkel. Anders kann man sich das Betreuungsgeld, die fehlende Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnern mit der Ehe und auch die absurden Diskussionen über eine Frauenquote nicht erklären. Es bleibt einzig und allein die Frage: Wie weit von der Wirklichkeit entfernt ist Merkels Bild von der Gesellschaft? Die Oranienburger SPD fordert Chancengleichheit - denn am Ende zählt nur die individuelle Leistung. An diesem Ende werden auch die heutigen Verweigerer erkennen, dass auch Frauen sich Führungspositionen erarbeiten und erhalten müssen – unabhängig vom Geschlecht. Die Frauenquote ist der Weg dorthin. Diesen Beschluss hat die Mitgliederversammlung am 25.4.2013 mit großer Mehrheit gefasst! Dirk Blettermann Vorsitzender
 

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