Bombensuche

Veröffentlicht am 15.06.2010 in Allgemein

Artikel aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 15.06.2010:

BLINDGÄNGER: Genossen wollen reden
Innenminister Speer soll Oranienburger SPD besuchen

ORANIENBURG - In der Oranienburger SPD brodelt es gewaltig. Zu groß ist die Enttäuschung über die mangelnde Unterstützung der Parteigenossen in der Landesregierung beim Thema Bombensuche. Daran konnte auch der Besuch von Innenminister Reiner Speer bei einer Bombensprengung vergangenen Montag nichts ändern. Landrat Karl-Heinz Schröter hatte gegenüber der MAZ von „reiner Symbolik“ gesprochen und gefordert, es könne „nicht beim Händeschütteln bleiben“.

Nun will Innenminister Speer die Wogen glätten und noch einmal nach Oranienburg kommen. Er folgt damit einer Einladung des SPD-Ortsvereins, der in einem offenen Brief an den Minister schreibt, dass man die „irritierenden Äußerungen“ von Speer und seinem Ministerium auf einer Mitgliederversammlung leidenschaftlich diskutiert habe. Laut Ortsvereinsvorsitzendem Dieter Kohllöffel soll das Treffen noch im Juli stattfinden.

Kohllöffel erhofft sich von Speers Besuch, über „intelligente Lösungen“ zu diskutieren. „Wir wollen ja nicht 50 Millionen Euro vom Land fordern, sondern auch mal darüber reden, ob man Geld für die Forschung im Bereich der Bombensuche ausgeben kann“, sagt Kohllöffel. Klar sei aber, dass Oranienburg nicht vom Land im Stich gelassen werden dürfe. „Wenn Frankfurt an der Oder vom Wasser überflutet ist, dann muss das Land zur Seite stehen. Und wenn Oranienburg von Blindgängern überflutet ist, dann muss das Land auch zur Seite stehen.“

Der Vorsitzende des Oranienburger Bauausschusses, Burkhard Wilde (SPD), kritisiert, dass die derzeit vom Land zugesagten neun Millionen Euro für die Munitionsberäumung im gesamten Land völlig unzureichend seien. „Laut Gutachten brauchen wir 420 Millionen Euro für die Bombensuche in Oranienburg. Da kann man sich ausrechnen, wie lange das dauert.“ Der Oranienburger SPD-Fraktionschef Dirk Blettermann sagt dazu: „Es ist ja nicht so, dass wir nur mit dem Finger auf andere zeigen. Die Stadt und der Kreis gehen doch in Vorleistung.“ (Von Sebastian Meyer)

Die Mitgliederversammlung mit Rainer Speer wird am 22.07.2010 statt finden.

 

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