Die wöchentliche Kolumne

Veröffentlicht am 09.03.2018 in Allgemein

Rote Rosen für Oranienburgerinnen!

Das Magazin „Der Spiegel“ berichtet aus Oranienburg. Die bundesweite Diskussion über die Tafeln erreicht nun auch die Stadt. Dabei wird Viola Knerndel von der Oranienburger Tafel zitiert, wie die Ausgabe von Lebensmitteln vor Ort funktioniert. Insofern kann man nur mit den Kopf schütteln, wie in der Stadt Essen und anderswo diskutiert wird. Der Schirmherr der Oranienburger Tafel, MdL Björn Lüttmann (SPD), hat sich in der Vergangenheit oft mit den Verantwortlichen getroffen. Auch zukünftig ist er dabei, wenn die Ausgabe von Lebensmitteln organisiert wird.

 

Am Montag in der Stadtverordnetenversammlung. Die Sitzungsreihen der Einwohner reichten nicht aus, um den vielen Menschen Platz zu geben. Viele Menschen aus dem Ortsteil Germendorf machten sich auf den Weg, um zu hören, wie sich die Politiker zur geplanten Klärschlammverbrennungsanlage positionieren. Der Germendorfer Ortsvorsteher und Stadtverordnete Olaf Bendin (SPD) stellte klar, warum die Anlage nicht gebaut werden darf. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Blettermann unterstützte sein Fraktionsmitglied bei seiner Forderung. Die Stadtverordnetenversammlung stimmte einstimmig gegen die Anlage.

Ein weiterer Punkt dieser Sitzung war die Parkraumbewirtschaftung in Oranienburg. Dazu ergriff der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Burkhard Wilde das Wort. Er appellierte nicht nur an seine Kollegen Stadtverordnete, der Beschlussvorlage „grünes Licht“ zu geben. Er forderte die Gewerbetreibenden der Stadt auf, positiv auf die Gebührenordnung zu reagieren und ihre Kunden mit einem Rabatt zu inspirieren, ihre Läden zu besuchen. Mal sehen, ob es klappt.

Am Dienstag besuchten die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Judith Brandt (SPD) und SPD-Vorstandsmitglied Marga Schlag die „rosaRoten Kampagne“, ein Netzwerk brandenburgischer Frauenhäuser beim Märkischen Sozialverein. Die Ausstellung wurde am Dienstag eröffnet und ist bis zum 16.3.2018 in der Liebigstraße zu besuchen.

Zur Zeit versuchen die hiesigen Christdemokraten mit einer Unterschriftenaktion zum 10-Minuten Takt der S-Bahnlinie 1 auf sich aufmerksam zu machen. Oranienburgs CDU-Vorsitzende Nicole Walter-Mundt bat nun um Unterstützung anderer Parteien. Der Vorsitzende der Oranienburger SPD, Dirk Blettermann, unterschrieb am Rande der SVV und der Stadtverordnete und Lehnitzer Ortsvorsteher Matthias Hennig (SPD) griff am S-Bahnhof Lehnitz den Christdemokraten unter die Arme.

Am Mittwoch im Kreistag ging es um eine Beschlussvorlage der Kreisverwaltung zum Thema „Verleihung des Ehrenpreises für Toleranz und Zivilcourage“. Die Diskussion war kurz und knapp. Das Ergebnis überraschte dann doch. Während die beiden Oranienburger SPD-Abgeordneten Judith Brandt und Dirk Blettermann, für die Vorlage stimmten, gab es Oranienburger Abgeordnete, die sich nicht zu einem Ja durchringen konnten. Dass darunter zwei Oranienburger CDU-Abgeordneten waren, macht die Sache nicht besser. Was haben die beiden gegen Toleranz und Zivilcourage?

 

Am Donnerstag war Internationaler Frauentag. Nicht nur an diesem Tag ein guter Anlass, seiner Liebsten eine schöne Blume zu schenken. Die Oranienburger SPD-Frauen haben den Tag zum Anlass genommen, mit einer großen roten Rose daran zu erinnern, dass es 100 Jahre her ist, dass die SPD das Frauenwahlrecht nicht nur erstritten, sondern auch eingeführt hat. SPD-Vorstandsmitglied Mareen Curran und die SPD-Stadtverordnete Judith Brandt überreichten zahlreichen Frauen eine kleine Aufmerksamkeit der Oranienburger Sozis!

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende

Eure
Henriette von Oranienburg

 

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