Die wöchentliche Kolumne

Veröffentlicht am 06.04.2018 in Allgemein

Der Konkurrenzkampf um die Besten!

Ein Lob an die Verwaltung kommt vom Lehnitzer Ortsvorsteher Matthias Hennig. In der letzten Woche hatte er ganze 24 Punkte bei einer Beratung mit Baustadtrat Frank Oltersdorf und den Amtsleitern angesprochen. Besonders viele Punkte fielen in den Arbeitsbereich des neuen Tiefbauamtsleiters Stefan Gebhard. Bereits nach wenigen Tagen sind viele davon erledigt. Ein besonderes Anliegen soll in den nächsten Wochen realisiert werden. Auf dem Lehnitzer Sportplatz, welcher nicht nur für den Schulsport, sondern auch als Pausenhof, für die Hortkinder sowie als öffentlicher Spielplatz genutzt wird, werden zwei Basketballanlagen aufgestellt. Die Gelder dazu wurden bisher leider immer wieder im Haushalt geschoben. Trotzdem konnte die kleine Lehnitzer Grundschule im letzten Jahr den Landesmeistertitel im Basketball gewinnen. Jetzt legte der Förderverein Triangel und der Ortsvorsteher ca. 4200 Euro zusammen, um noch bessere Bedingungen für die kleinen Korbjäger zu schaffen.

Zwei zentrale Themen unserer Zeit beschäftigten unseren Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann (SPD) in den letzten Tagen: Die Stärkung unserer Polizei und die Situation der Pflege. Die Osterferien nutzend, ließ sich der Abgeordnete in Vor-Ort-Terminen aus der Praxis berichten. So erfuhr er wieder einmal, wie sowohl im Pflegebereich, wie auch bei der Polizei um die künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geworben wird. Gerade im Umland von Berlin gibt es auch zwischen den Bundesländern eine Art Konkurrenzkampf um die Besten. Immerhin bei der Polizei hat Brandenburg nun einen Standortvorteil gezogen und eine Bewerberin eingestellt, die in Berlin als „zu klein“ ausgemustert wurde. Überhaupt sind die Frauen in der Polizei auf dem Vormarsch. Bei der Vereidigung der letzten Woche in Oranienburg waren alle Jahrgangsbesten Frauen. Wie es scheint, so merkte die Potsdamer SPD-Landtagsabgeordnete Klara Geywitz dieser Tage an, ist die Zeit der „Langen Kerls“ in Brandenburg endgültig vorbei....

Apropos Berlin: Einmal in der Legislaturperiode bietet die Landesvertretung Brandenburg in Berlin in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Abgeordneten eine Fahrt in das Berliner Regierungsviertel an. Kaum war das Angebot in der örtlichen Wochenzeitung „MÄRKER“ veröffentlicht, stand das Telefon im Bürgerbüro, dass die SPD-Stadtverordnete Judith Brandt leitet, kaum noch still. Die Fahrt ist ausgebucht und hat eine lange Warteliste. Da sage noch einer, die Menschen interessierten sich nicht für Politik!

Die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Oranienburg versammelte sich am Mittwoch an ungewohntem Ort. Nicht über der Bibliothek wurde eingeladen, sondern in einem Sitzungssaal im Schloss wurde getagt. Und da die Sitzung auch noch in den Ferien stattgefunden hat, war die Runde auch nicht besonders groß. Trotzdem haben die Stadtverordneten Judith Brandt, Stefan Westphal, Holger Mücke, Matthias Henning, Dirk Blettermann und die „Sachkundigen“ Eckhard Kuschel, Udo Neumann und Arne Probandt alle Vorlagen der Verwaltung und die Anträge der Fraktionen durchgesprochen.

In dieser Woche hat sich eine weitere Zwergenpartei über die Besetzung der Dezernentenstellen durch den neuen Bürgermeister echauffiert. Grundsätzlich soll man auch die Konkurrenz ernst nehmen. Wenn die Wichtigtuer aber nur noch kritisieren, dann merkt man schon, dass es mit den eigenen Ideen nicht so weit her ist. Ich finde es nicht schlecht, dass die Führung der Verwaltung jetzt wieder gut aufgestellt ist.

Ich grüße Euch zu einem ersten warmen Wochenende,

Eure
Henriette von Oranienburg

 

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