Die wöchentliche Kolumne

Veröffentlicht am 29.06.2018 in Allgemein

Die Spannung steigt in Oranienburg!

Am Samstag hatte der Oranienburger Wassersportclub Möwe die Oranienburger Politik eingeladen. Hintergrund ist die Befürchtung des Vereins, dass der jetzige Standort am Louise-Henriette-Steg im Zuge der Neugestaltung des Fischerkiez´ weichen muss und bis dahin kein geeigneter neuer Standort gefunden wurde. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Judith Brandt, der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD) und der Baustadtrat Frank Oltersdorf (SPD) sind der Einladung gefolgt und machten sich ein Bild von der hervorragenden Jugendarbeit des Vereins. Es wurde versichert, dass gemeinsam nach Lösungen gesucht werden muss, denn klar ist, „Möwe“ gehört zu Oranienburg und braucht auch künftig optimale Vereinsbedingungen – immerhin waren wir schon Weltmeister im Schlauchbootsfahren!

 

Zur gleichen Zeit waren Vorstandsmitglied Mareen Curran und die Stadtverordnete Meike Kulgemeyer in Berlin beim Barcamp Frauen. Das Barcamp ist eine Debattenplattform für einen modernen Feminismus. Die TeilnehmerInnen diskutierten: Was ist feministische Politik für alle? Ist Angela Merkel Feministin? Und wie sehen eigentlich moderne Lebensentwürfe für morgen aus? Neben der nachahmenswerten hervorragenden Kinderbetreuung während der Veranstaltung, nahmen die beiden noch viele weitere Ideen für die Kommunalpolitik mit zurück nach Oranienburg.

 

Am Dienstag kam die SPD-Fraktion in Oranienburg zusammen, um die Stadtverordnetenversammlung am kommenden Montag vorzubereiten. Zu der Beratung wurden die Betriebsräte aller städtischen Gesellschaften eingeladen. Kontrovers, wie nicht anders zu erwarten, wurde diskutiert. Immer wieder wurden die Informationsdefizite deutlich gemacht. Am Ende waren die Betriebsräte jedenfalls sehr zufrieden, dass sie wenigstens von einigen Fraktionen der SVV eigeladen wurden. Die Fraktion hat sich festgelegt und wird gemeinsam votieren, stellt Fraktionschef Dirk Blettermann zufrieden fest.

 

Am Mittwoch ist nicht nur Deutschland aus der Weltmeisterschaft ausgeschieden. Am Abend fand auch ein MAZ-Stammtisch in den Geschäftsräumen in Oranienburg statt. Die Runde war klein, aber hochkarätig besetzt, Stefan Wiesjahn der Geschäftsstraßenmanager der Stadt Oranienburg diskutierte zusammen mit der Unternehmerin Spindler, dem städtischen Angestellten Ralf Leymann und den beiden Kommunalpolitikern Nicole-Walter-Mundt (CDU) und Dirk Blettermann (SPD). Kontrovers wurde es nur an einer Stelle. Als es um die autogerechte Stadt ging, wurden die Unterschiede deutlich!

 

Eine intensive Arbeitswoche hatte der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD) in Potsdam. Drei Tage Landtagssitzungen und drei Reden standen auf seinem Programm. So konnte man ihn zu einer Wahlrechtsänderung im Land reden hören. Ab nächstem Jahr dürfen endlich auch vollbetreute Menschen mit Behinderungen bei Kommunal- und Landtagswahlen wählen. Auch zum Thema Ausbau eines leistungsfähigen Schienensystems und zu einem CDU-Antrag zum Handeln der Regierung in Wahlkampfzeiten sah man ihn am Rednerpult.

 

Am Donnerstag kamen die Oranienburger Sozialdemokraten zu ihrer turnusmäßigen Sitzung zusammen. Diesmal wurde unter freiem Himmel, im Weidengarten, getagt, was der Stimmung ausgesprochen gut getan hat. Das Thema Holding beschäftigte die Genossen ebenso, wie 100 Tage Koalition mit CDU und CSU in Berlin. Noch während der Sitzung lief rief Burkhard Wilde zum „Essen fassen“ auf. Kurz wurde die Sitzung unterbrochen. Die bereit gestellten Bratwürste fanden reißenden Absatz.

 

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende

 

Euer

Henri von Oranienburg

 

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