Die wöchentliche Kolumne

Veröffentlicht am 14.09.2018 in Allgemein

Kein Chaos in Oranienburg!

Am letzten Samstag fand im Oranienburger Ortsteil Schmachtenhagen das jährliche Dorffest statt. Die Verantwortlichen haben viel auf die Beine gestellt. Dass PEA, eine Band aus Schmachtenhagen, für eine super Stimmung sorgten, darf nicht unerwähnt bleiben. Die Sängerin der Band, Samira Rohde, konnte zugleich vom stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann das neue Parteibuch der SPD in Empfang nehmen. Thomas Lehmann (SPD), Ortbeiratskandidat, war ebenfalls vor Ort, wie der Lehnitzer Ortsvorsteher Matthias Henning (SPD).

 

Am Montag gab es nun in der Stadtverordnetenversammlung „grünes Licht“ für die Bildung einer städtischen Holding. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Judith Brandt begründete das Stimmverhalten der SPD zu diesem Thema. Die anwesenden Betriebsratsangehörigen der städtischen Gesellschaften applaudierten heftig am Ende ihrer Rede. Das die selbsternannte Partei (Die Linke) für Arbeitnehmerrechte geschlossen für die Holding stimmte, sorgte für Unmut bei den Arbeitnehmern der Stadt.

 

Aber nicht nur die Holding war Thema in der Stadtverordnetenversammlung. Auch der Abbruch der Dropebrücke und deren Folgen, sorgte für heftige Debatten im Stadtparlament. Dabei spielte immer wieder eine Rolle, ob eine dritte Brücke über die Havel notwendig ist, oder nicht. Mehrere 1000000 Euro wollten die Grünen für ein Provisorium aus Steuermitteln in den märkischen Sand setzen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Blettermann führte aus, dass es doch besser wäre, das viele Geld lieber für Planungskosten einer „Dauerlösung“ aller Verkehrsteilnehmer auszugeben. Am Ende scheiterten die Grünen mit ihrem Antrag!

 

Seit dem Montag ist eine Hauptmagistrale in Oranienburg gesperrt. Die baufällige Dropebrücke muss abgerissen und neu gebaut werden. Reißerisch wurde Tage zuvor vom Verkehrschaos in Oranienburg geschrieben. Und was war passiert? Nichts. Eine Oranienburger Zeitung hat sogar berichtet, dass man schneller durch die Stadt kommt, als zuvor. Also entweder haben sich die Autofahrer schnell auf die Situation eingestellt, oder alle sind aufs Fahrrad umgestiegen.

 

Am Dienstag im Bauausschuss wurde um die zukünftige Gestaltung des Fischer-Kiezes gestritten. Während die Linke überhaupt nicht einsah, darüber überhaupt zu reden, versuchten CDU und SPD mit Änderungsanträgen die Diskussion zu befeuern. Zuvor hatte, im Rahmen der Bürgerfragestunde, der Wassersportverein WSC Möwe, seine Auffassung dargelegt. Jennifer Collin, sachkundige Einwohnerin im Bauausschuss, forderte, in jedem Fall müsse die Beteiligung von Bürgern sichergestellt werden.

 

Für Aufregung sorgte auch Olaf Bendin, der Ortsvorsteher aus Germendorf und Stadtverordnete. Ein Bebauungsplan in Germendorf sollte verändert werden, so sein Antrag. Die Verwaltung legt nun ein Gutachten vor, aus dem hervorgeht, dass dies nicht ohne finanzielle Risiken möglich sei. Kurzerhand legte Olaf Bendin im Ausschuss ein „Gegengutachten“ vor, aus dem genau das Gegenteil hervorgeht. Der Ausschuss verschob eine Entscheidung.

 

Am Mittwoch wurde bekannt, dass es für „Cook Rein“ eine Lösung im Landratsamt gegeben hat. Lange Zeit hat der zuständige Dezernent Egmont Hamelow (CDU) auf die Bremse getreten und sich hinter Paragraphen versteckt. Nun haben sich Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann, die Kreistagsabgeordneten Judith Brandt und Dirk Blettermann sichtlich gefreut, als er die Nachricht nach einer Lösung verbreitete. Im Hintergrund haben sie beim Landrat Ludger Weskamp (SPD) für eine Lösung geworben, die jetzt wohl umgesetzt wird.

 

Nachdem die SPD im Frühjahr ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl gewählt hat, war in den letzten Wochen „Fotoshooting“ angesagt. Und man kann sagen, das Ergebnis kann sich echt sehen lassen. Das Wahlprogramm ist in seiner finalen Abstimmung und dann kann es losgehen. Wir sind bereit!

 

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende


Eure

Henriette von Oranienburg

 

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