Die wöchentliche Kolumne

Veröffentlicht am 14.12.2018 in Allgemein

Oranienburger Kleingeistigkeit!

Am letzten Wochenende wurde scharf geschossen. Oranienburgs SPD Kandidatinnen und Kandidaten für die nächste Kommunalwahl am 26. Mai 2019 trafen sich im Bürgerbüro und ließen Portraitfotos anfertigen. Und wenn sich so viel gut gelaunte Menschen treffen, dann wird gleich ein Event daraus gemacht. Denn schließlich konnte gleich die Geldspende an den Gnadenhof und Wildtierretter Oranienburgs übergeben werden. Jedenfalls freuten sich die Vertreter des Vereins sehr, als Judith Brandt und Burkhard Wilde für Oranienburgs Sozialdemokraten die 300 € übergaben.

 

In der Zwischenzeit wurden selbstgebackene Kekse an vorbeieilende Passanten übergeben. In der Woche zuvor hatten Jennifer Collin, Marga Schlag und viele weitere Mitstreiterinnen Plätzchen gebacken. Es dauerte jedenfalls nicht lange, bis das gute Gebäck unter die Leute gebracht wurde. 

 

Am Montag ging es tatsächlich zur Sache! In der Stadtverordnetenversammlung Oranienburg kamen die Stadtverordneten zusammen, ganz und gar nicht vorweihnachtlich, wie sich später herausstellte. Aber der Reihe nach. Zuerst kamen die Anwohner der Oranienburger Badstraße zu Wort. Es wurden die hohen Ausbaubeiträge beklagt, die die Anwohner zu zahlen hätten, wenn ihre Straße ausgebaut würde. Da es auf Landesebene gerade Überlegungen gibt, diese Beiträge zu streichen, wäre es folgerichtig gewesen, einem SPD Antrag auf Aufschub des Straßenausbaus zu folgen. Aber falsch gedacht. Die Linken und die CDU brachten einen gemeinsamen Antrag durch. Der Ausbau wird nicht gestoppt. Die Straße wird gebaut. Als besonderes Schmankerl erdachten sich die beiden dann noch. Der kommende Gebührenbescheid soll für die Anwohner auf 5000 € gedeckelt werden. Wähler der Linken werden sich kräftig die Augen reiben, dass 5000 € für ihre Partei Peanuts sind, wie man Neudeutsch so schön sagt. Die Begründung für diesen Antrag übernahm natürlich der Vertreter der LINKEN, die CDU war zum Schweigen verdammt und stimmte geschlossen zu.

 

Meike Kulgemeyer (SPD), eine bekannte und engagierte Tierschützerin Oranienburgs, versuchte die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung Oranienburgs davon zu überzeugen, dass Tierschutz auch mit Kastration von Katzen und Katern in Oranienburg zu tun hat. Emotional stellte die Stadtverordnete ihre Überlegungen vor und trug Tatsachen vor, die nicht zu widerlegen waren. Als sich nun der Vorsitzende der LINKEN Fraktion, Ralf Bujok, ans Mikrofon begab, wusste man nicht, ob man weinen oder lachen sollte. Er behauptete Stein und Bein, dass es in Oranienburg kein Katzenproblem gebe, denn schließlich „kenne er alle freilaufenden Katzen in seinem 300 Meter Umfeld mit Namen“. Dass die Kreistags-Linken, er ist dort Mitglied der Fraktion, am Folgetag 30000 € Zuschuss für die Tiernot in Oberhavel fordert, entbehrt nicht einer gewissen Komik. 

 

Am Dienstag hatten wieder zwei Vorstandsmitglieder Geburtstag. Burkhard Wilde wurde über 60, Björn Lüttmann, unser Landtagsabgeordneter, über 40!  Beiden haben im kommenden Jahr noch viel vor. An dieser Stelle alles Gute und Gesundheit für das kommende Lebensjahr!

 

Am kommenden Wochenende findet der Oranienburger Auguste-Weihnachtsmarkt statt. Sie werden sicherlich wieder - liebe Leserinnen und Leser - viele Kandidaten wie Björn Lüttmann, Murris Hadzic und andere für die kommende Kommunalwahl treffen. Lassen Sie sich ruhig etwas zustecken. Es sind wirklich leckeren Kekse mit dem Gruß der Oranienburger SPD!

 

Jetzt beginnt wirklich langsam die ruhige Zeit. Bummelt durch die Geschäfte Oranienburgs, lasst Euch inspirieren und kauft in Läden der Stadt, einen schönen dritten Advent,

 

Eure

Henriette von Oranienburg

 

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