„Cook rein“ darf jetzt an den Start!

Veröffentlicht am 12.09.2018 in Kommunalpolitik

Dirk Blettermann

Das lange Warten hat ein Ende. Der Imbiss „Cook rein“ in der Schulstraße in der Nähe des Oranienburger Bahnhofes darf eröffnen. Da keine Kampfmittelfreiheitsbescheinigung vorlag, hatte dies der Landkreis wenige Tage vor dem offiziellen Start untersagt. Bei der Beantragung der Baugenehmigung für die Geschäftsräume hatte der Landkreis jedoch vergessen, auf die nötige Bescheinigung hinzuweisen. Die Unternehmer standen kurz vor der Pleite. Als Notlösung wurde wochenlang aus einem Imbisswagen vor dem alten Runge-Gymnasium verkauft. Überraschend lenkte die Baubehörde nun ein und sprach eine Duldung aus. Die Kampfmittelfreiheitsbescheinigung ist trotzdem nötig, darf aber nachgereicht werden.

Der Oranienburger Kreistagsabgeordnete Dirk Blettermann und der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann hatten sich gemeinsam beim Landkeis für das Team von „Cook rein“ eingesetzt.

"Eine wirklich gute Nachricht aus dem Landratsamt", sagt Dirk Blettermann. "Umso unverständlich war die destruktive Haltung vom stellvertretenden Landrat Egmont Hamelow (CDU), der es in den letzten Monaten nicht geschafft hat, eine verträgliche Lösung herbeizuführen. Das Amt für Wirtschaftsförderung hat einen nachhaltigen Schaden genommen, weil der Eindruck entstanden ist, dass hier durch Paragraphenreiterei, eine Investition verhindert wurde. Es wird Zeit, dass sich Herr Hamelow endlich wieder den Interessen der Menschen Oberhavels widmet. Das Team von "cook rein" hat jetzt alle Unterstützung verdient, um noch mehr Menschen von ihrem Angebot überzeugen zu können“, ergänzt der Chef des SPD Ortsvereins.

Auch der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann freut sich für das Team von „Cook rein“. „Mit ihrer leckeren und gesunden Küche sind die Unternehmer eine große Bereicherung für die Stadt. Die Ausnahmegenehmigung ist zudem wichtig für die weitere Stadtentwicklung Oranienburgs. Denn nur wenn wir schnelle und rechtssichere Verfahren der Kampfmittelfreigabe schaffen, kann die Modernisierung Oranienburgs weitergehen. Darüber hinaus hoffe ich, dass sowohl der Bund wie auch das Land in den nächsten Monaten positive Signale für die weitere Kampfmittelbeseitigung setzen. Der Bund muss die unterstützende Richtlinie verlängern und das Land das Budget für den Kampfmittelbeseitigungsdienst vergrößern!“

 

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