Ergebnisse der Klausurtagung der SPD/Grüne Fraktion

Veröffentlicht am 11.05.2013 in Ratsfraktion

Artikel aus dem Oranienburger Generalanzeiger vom 09.05.2013:

Germendorfer Radwege sicherer machen

Oranienburg (MZV) Radfahren in Germe
ndorf ist eine gefährliche Sache. Davon überzeugten sich Mitglieder der SPD/Grüne-Fraktion jetzt radelnd vor Ort. Dringend müsse die prekäre Verkehrslage an der Kreuzung Straße Am Globus / Dorfstraße entschärft werden - am besten mit einer Ampel, so die Forderung der Kommunalpolitiker.

Wer mit dem Fahrrad aus Oranienburg kommt, für den endet der Radweg abrupt genau an dieser vielbefahrenen Einmündung. Radler sind dort laut Verkehrszeichen gezwungen, die Straßenseite zu wechseln. Dazu müssen sie die stark frequentierte B 273 überqueren und auf ihr weiterfahren. Denn einen Radweg gibt es auf der Nordseite der Straße nicht. "Das ist an dieser Stelle schlicht ein Ding der Unmöglichkeit. Denn es ist, namentlich für Kinder und Senioren, viel zu gefährlich", kritisieren Fraktionschef Dirk Blettermann und seine zweite Stellvertreterin Barbara Apostel.

Ortsvorsteher Olaf Bendin kann nicht verstehen, warum Radler nicht - wie es viele Jahre möglich war - den ehemaligen Sommerweg auf der südlichen Seite der B 273 benutzen dürfen. "Dort ist genügend Platz auch für einen Zweirichtungsverkehr", sagt Bendin.

Inzwischen untersagt eine entsprechende Beschilderung die Nutzung dieser Wegstrecke durch Radfahrer. Zugespitzt hat sich die Lage aber dadurch, dass die Polizei dort gelegentlich auf der Lauer liege und Radler zur Kasse bitte, bedauert Bendin.

Das Verhalten der Polizei sei absolut nicht angemessen, befinden die Fraktionsmitglieder. Denn dadurch würden Radfahrer auf die vor allem von Lkw stark befahrene B 273 gezwungen und weitaus größeren Gefahren ausgesetzt, bemängelt Heiner Klemp (Grüne), der stellvertretende Fraktionschef.

Dirk Blettermann sieht das Land als Träger der Straßenbaulast in der Pflicht, aber auch die Straßenverkehrsbehörde Oberhavel, die eine radlerfreundlichere Ermessensentscheidung zur Verkehrsregelung treffen könnte. "Notfalls muss hier aber auch die Stadt in Vorleistung gehen und sich die Kosten später vom Land wiederholen", findet Blettermann, der davon überzeugt ist, dass dort dringend eine Ampel aufgestellt werden muss.

Eine entsprechende Forderung, um die völlig inakzeptable Situation für Radfahrer in Germendorf rasch sicherer zu machen, will die SPD/Grüne-Fraktion noch in die Debatte um den Doppelhaushalt 2013/14 einbringen.

Auch ein anderes Thema steht für die Fraktion noch für 2013/14 auf der Agenda. In der Stadt und ihren Ortsteilen fehlten Sitzbänke. "Da sehen wir noch großen Handlungsbedarf und durchaus finanziellen Spielraum im Haushalt", so der Fraktionschef.

"Da die Bürger am ehesten wissen, wo Bänke am dringendsten gebraucht werden, bittet die SPD/Grüne-Fraktion um Hinweise aus der Bevölkerung", so André Becker.

 

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