Grundschule in Lehnitz

Veröffentlicht am 22.03.2012 in Kommunalpolitik

Artikel aus dem Oranienburger Generalanzeiger vom 21.03.2012:

Ohne Ausbau geht es nicht

Lehnitz (MZV) Oranienburgs SPD/Grüne-Fraktion will jetzt Nägel mit Köpfen machen und Planungskosten für einen Anbau an die Grundschule Lehnitz in den Haushalt 2012 einstellen. „Wir müssen endlich handeln, um die prekäre Raumsituation zu entschärfen“, sagt Stefan Hübner.

Der Lehnitzer SPD-Stadtverordnete, der auch betroffener Vater ist, findet, dass genug debattiert wurde und bereits eine Schulvisitation im vorigen Jahr zu dem Ergebnis kam, dass es an der Friedrich-Wolf-Grundschule zu wenige Fachschul-, Differenzierungs- und Kleingruppenräume gibt.

„Für das Fach Wirtschaft, Arbeit, Technik (WAT) kann bereits der Rahmenlehrplan nicht mehr erfüllt werden“, sagt Hübner.

„Damit ist doch klar, dass wir an dieser Stelle nicht länger warten können“, sekundiert Dirk Blettermann. Sicher werde es nicht ganz einfach sein, die Planungskosten von 100000 Euro noch im Haushalt für 2012 locker zu machen, so der Vorsitzende der SPD/Grüne-Fraktion. „Aber wir müssen es jetzt versuchen. Denn der Bau wird ja ohnehin erst 2013 erfolgen können“, erklärt Blettermann. Er und Hübner hätten bereits mit anderen Fraktionen gesprochen, so dass sie eine breite Unterstützung für ihren Antrag zum Haushaltsplan erwarten.

Unterstützung findet der Vorstoß der SPD/Grüne-Fraktion auf alle Fälle in der Elternschaft der Grundschule. Schon seit 2008 gebe es ganz erhebliche Raumprobleme in der Schule. Darüber sei seitdem viel geredet worden, aber nur die Auslagerung der Ortsteilbibliothek habe zu einem bescheidenen Raumzuwachs geführt, erinnert Roland Sohr an einen Hilferuf von Schulleiterin Brigitte Bumke im Juni 2008.

Für den stellvertretenden Elternsprecher ist spätestens nach der Schulvisitation klar, dass die Situation an der Lehnitzer Grundschule nur durch einen Anbau verbessert werden könne. Ein Auszug des Hortes, der überwiegend das Dachgeschoss nutze, löse das Problem nicht. Denn das Dachgeschoss eigne sich nur sehr bedingt für die Einrichtung von Klassenräumen. „Ein Auszug des Hortes aus dem Schulhaus würde lediglich die Zahl ungeeigneter Klassenräume vergrößern, das eigentliche Problem der Schule aber nicht lösen und wäre zudem unwirtschaftlich“, sagt Sohr.

Nur mit einen kleineren Anbau könne die Friedrich-Wolf-Grundschule wieder Anschluss an die städtische Schullandschaft finden und interessante Arbeitsbedingungen für Lehrer schaffen, ist der Lehnitzer Elternvertreter überzeugt. Er hofft natürlich, dass der Vorstoß der SPD/Grüne-Fraktion auf breite Zustimmung im Stadtparlament trifft.

Oranienburgs Sozialdemokraten und Grüne halten aber auch ihre Forderung gegenüber dem Land aufrecht, die Grundschule auch adäquat mit Lehrpersonal auszustatten.

 

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