Nutzung des SchlossPark

Veröffentlicht am 04.11.2009 in Kommunalpolitik

Artikel aus der Märkischen Allgemeine Zeitung vom 03.11.2009:

LAGA: Der Schlosspark bleibt ein Gesamtensemble
Nachnutzungskonzept fand gestern Abend eine Mehrheit

ORANIENBURG - Eine deutliche Mehrheit sprach sich gestern Abend für das Konzept der Verwaltung zur künftigen Nutzung des Landesgartenschauareals aus. 21 Stadtverordnete votierten dafür, zehn dagegen und zwei enthielten sich ihrer Stimme. Zuvor hatte ein Änderungsantrag der Fraktionen von SPD/Grünen und CDU/FDP ebenfalls Zustimmung gefunden. Der Änderungsantrag der Linken fiel hingegen durch.

Den Abstimmungen war am Tag 15 nach dem Ende der Laga eine mehrstündige Debatte vorausgegangen. Eine filmische Dokumentation erinnerte zunächst an den beeindruckenden Wandel, der sich in den vergangenen acht Jahren in der Stadt vollzogen hat – vor allem seit der Vergabe der Landesgartenschau an Oranienburg im Jahr 2005.

Anschließend stellte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (SPD) die Eckpunkte des städtischen Konzeptes für den Schlosspark noch einmal vor. „Wir wollen 2010 eine kleine Laga präsentieren.“ Einen Park, der sich mit den Gärten in Marzahn und Britz messen könne. „Den Park als Attraktion zu erhalten, funktioniert nur als Gesamtensemble und mit moderatem Eintritt. Lassen Sie uns anfangen, denn wir brauchen Planungssicherheit für die Ausschreibungen für die Frühjahrsbepflanzung und für die Mitarbeiter“, bat er. Zugleich forderte er auf, das Konzept nach einem Jahr auf den Prüfstand zu stellen.

„So schön und sauber war der Park in den letzten 50 Jahren nicht“. Das zu schützen, „geht nur mit Eintritt, der gestaffelt sein sollte“, so die Auffassung von Werner Mundt (CDU) in der Diskussion.

Dass der Protest von Oranienburgern, „die ihren Schlosspark zurückhaben möchten“, im Konzept keinen Niederschlag gefunden hat, kritisierte Antje Wendt (FWO). Sie hält zudem die neue Betreibergesellschaft für ein finanziell „unkalkulierbares Kind“.

Fraktionschef Ralph Bujok erläuterte den Änderungsantrag der Linken. Dieser forderte, für den historischen Schlosspark generell keinen Eintritt zu erheben. Und in einem weiteren Punkt: die Kompetenzen der Laga GmbH, des Esko und die SOG (Turmcity) in einer Gesellschaft zusammenzuführen mit einem gemeinsamen Wirtschaftsplan ab 2011. Gerade in Krisenzeiten seien zwei Gesellschaften mit Zuschussbedarf inakzeptabel, so Bujok.

Über eine mögliche Zusammenführung der Gesellschaften sollten die Fachausschüsse beraten. Diese Fusion könne auch Inhalt der Überprüfung des Nachnutzungskonzeptes im kommenden Jahr sein, sah SPD-Fraktionschef Dirk Blettermann in diesem Punkt durchaus Konsens.

Nicht konsensfähig hingegen sei eine Teilung, „eine neue Mauer durch den Park“, so Heiner Klemp (Grüne). „Es ist ein großes Experiment. Keiner hat je so einen anspruchsvollen Park betrieben. Lassen Sie uns 2010 am Konzept verändern, was zu verändern ist.“ (hb)

 

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