27.11.2013 in Allgemein

Das Mitgliedervotum

 

Alle Infos unter: www.spd.de

Hier der Link zum Koalitionsvertrag: Koalitionsvertrag [PDF]

10.11.2013 in Allgemein

Kranzniederlegung

 

Gedenken zum 9. November in Oranienburg

Wie jedes Jahr zum 9. November legen Vertreter der Oranienburger SPD einen Blumenkranz an der ehemaligen Synagoge (heute Kreistagssaal) in Oranienburgeinen Kranz nieder.

Nach einer Rede des Oranienburger Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, des Bundestagsabgeordneten Feiler und ein Totengebet des Landesrabbiner Shaul Nekrich wurden die Blumengebinde niedergelegt.

09.11.2013 in Allgemein

Erinnerung an den 9. November 1938

 

Heute vor 75 Jahren: In Deutschland brennen Synagogen

Schon vor zwei Tagen haben als Zivilisten verkleidete SS- und SA-Männer in Kassel und anderen hessischen Städten Synagogen verwüstet. Jetzt richtet sich der organisierte "Volkszorn" gegen jüdische Einrichtungen im ganzen Land. Hunderte Menschen werden umgebracht. Überall brennen Synagogen.

Als Vorwand für die Novemberprogrome dient den Nazis das Attentat auf einen NS-Diplomaten in Paris. Hinter dem Angriff auf jüdische Kultstätten und die Geschäfte jüdischer Bürger verbirgt sich ein beispielloser Raubzug. Der deutsche Staat und habgierige Bürger bereichern sich am Vermögen ihrer Nachbarn. Die Nazis verklären ihren Beutezug zur "Reichskristallnacht".

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel über die Bedeutung dieses Tages für die deutsche Geschichte:

"Der 9. November erinnert die Deutschen in jedem Jahr an Wendemarken ihrer Geschichte. Der Fall der unseligen Mauer, die Deutschland teilte, am 9. November 1989 ist das jüngste und freudigste Ereignis in dieser Reihe.

09.11.2013 in Allgemein

Ehrenpreis der Stadt Oranienburg

 

Vorstand gratuliert Gerd Feierbach

Auf der letzten Mitgliederversammlung überreichten Dirk Blettermann und Burkhard Wilde Blumen und beste Glückwünsche an Gerd Feierbach, der dieses Jahr den Ehrenpreis der Stadt Oranienburg verliehen bekommen hat.


von links: Burkhard Wilde, Gerd Feierbach und Dirk Blettermann

29.10.2013 in Allgemein

Neue Querungshilfe in Germendorf

 

Artikel aus dem Oranienburger Generalanzeiger vom 29.10.2013:

Die Germendorfer Mittelinsel ins Nirvana

Germendorf (MZV) Germendorfs Ortsvorsteher Olaf Bendin (SPD) fühlt sich an Asterix und Obelix erinnert. "Die spinnen, die Römer!", pflegten die beiden gallischen Helden gern zu sagen. Bendin bezieht diesen Spruch auf die Entscheidung des Landesbetriebs Straßenwesen, auf der B 273 an der Kreuzung zum Globus-Baumarkt eine Querungshilfe zu bauen. "Das ist der reinste Schildbürgerstreich", sagt der Ortsvorsteher.

Er habe ja grundsätzlich nichts gegen Mittelinseln, wenn sie Fußgängern und Radfahrern das Passieren stark frequentierter Straßen erleichtern und auf diese Weise für ein Mehr an Sicherheit sorgen.

25.10.2013 in Allgemein

Gabriel-Statement zur Späh-Affäre

 

"Natürlich ist es ungeheuerlich, dass ein amerikanischer Geheimdienst das Handy der deutschen Bundeskanzlerin abhört. Ich erinnere mich allerdings noch sehr gut daran, wie Teile der Politik und übrigens auch der Medien die NSA-Affäre vor nicht allzu langer Zeit für "beendet" erklärt haben.

Diesen Fehler dürfen wir nicht wiederholen. Die SPD wird in den Koalitionsverhandlungen vehement darauf dringen, dass nicht nur die Privatsphäre der Bundeskanzlerin wirksam geschützt wird. Sondern genauso die von über 80 Millionen anderer Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland. Es geht um mehr als nur um einen Abhörskandal bei der Kanzlerin. Es geht um die Freiheits- und Bürgerrechte im digitalen Zeitalter."

25.10.2013 in Allgemein

Björn Lüttmann zum Landtagskandidaten nominiert

 

von links: Dirk Blettermann, Björn Lüttmann, Hans-Joachim Laesicke, Burkhard Wilde

Auf der gestrigen Mitgliederversammlung nominierten die Mitglieder des Oranienburger Ortsverein Björn Lüttmann zum Kandidaten für die Landtagswahl 2014.

19.10.2013 in Allgemein

Heute vor 135 Jahren

 

19. Oktober 1878: Verfolgung von Sozialdemokraten

Mit der 1875 gegründeten Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) verfügte die Sozialdemokratie in Deutschland über eine einheitliche Partei. Darin sah Reichskanzler Otto von Bismarck eine der größten Gefahren für die monarchistische Ordnung. Er nutzte die im deutschen Bürgertum und beim Adel vorherrschende Ablehnung der Demokratie und die wachsende Furcht vor revolutionären Bestrebungen der stetig wachsenden Arbeiterbewegung.

1878 wurden zwei Attentate auf Kaiser Wilhelm I. verübt, die Bismarck der SAP anlastete, obwohl die Sozialdemokratie die Anschläge entschieden ablehnte und es keine Beweise für eine Urheberschaft gab. Dennoch gelang es Bismarck in Folge der Attentate, die Revolutionsängste so weit zu schüren, dass der Reichstag am 19. Oktober 1878 mit der Stimmenmehrheit der Konservativen und Nationalliberalen das Gesetz "wider die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie" verabschiedete.

Dieses so genannte Sozialistengesetz erlaubte Verbote sozialistischer Parteien, Organisationen und Druckschriften sowie politischer Versammlungen.

Bismarcks Absicht war es, den zunehmenden Einfluss der Arbeiterbewegung in Politik und Gesellschaft mit polizeistaatlichen Mitteln auszuschalten und die sozialdemokratischen Strukturen zu zerschlagen.

Auf Grundlage des "Sozialistengesetzes" wurden innerhalb von zwölf Jahren etwa 1.300 Druckschriften und über 330 Arbeiterorganisationen, darunter auch die SAP und Gewerkschaftsverbände, verboten. Tausende wurden verhaftet oder zur Emigration gezwungen.

Die Sozialdemokratie zu zerschlagen, gelang Bismarck mit dem bis 1890 immer wieder verlängerten "Sozialistengesetz" nicht. In den Wahlen von 1890 wird die Sozialdemokratie mit 1,4 Millionen Wählern stärkste Partei.

18.10.2013 in Allgemein

Quandt-Spende an CDU

 

Artikel von www.vorwaerts.de vom 16.10.2013:

"Eine Spende vergrößert das Ohr der Mächtigen"

Carl-Friedrich Höck • 16. Oktober 2013

690 000 Euro haben die BMW-Anteilseigner Johanna Quandt, Stefan Quandt und Susanne Klatten an die CDU gespendet. Die Spende stößt auf Kritik, denn kurz zuvor hat sich die CDU auf EU-Ebene gegen strengere Abgas-Normen für Autos eingesetzt. Im Interview mit vorwärts.de kritisiert der Parteienrecht-Forscher Martin Morlok die CDU und die Spender. Sie hätten den Sinn der Transparenz-Regeln für Parteispenden bewusst ausgehebelt.

vorwärts.de: Seit die Großspende der Familien Quandt und Klatten an die CDU bekannt geworden ist, hagelt es öffentliche Kritik. Können Sie die Diskussionen nachvollziehen?

Martin Morlok: Ja, und ich halte sie für erwünscht. Wir haben ja für solche Großspenden eine Publikationspflicht im Gesetz vorgesehen. Die ist kein Selbstzweck, sondern soll eine öffentliche Diskussion anregen. Dies geschieht jetzt, und das bestätigt, dass die gesetzliche Regelung Sinn macht.

Nun wurde bekannt, dass die CDU schon vor dem Wahlkampf wusste, dass die Spende kommen wird. Das hat ein Sprecher der Quandt-Familie bestätigt. Durch die Überweisung nach der Wahl wurde das Thema offenbar bewusst aus der öffentlichen Diskussion im Wahlkampf herausgehalten.

Das ist unter zwei Gesichtspunkten spannend. Zum einen sagt die Quandt-Familie: Das war schon längst bekannt und hat nichts mit der aktuellen CO2-Politik der Bundesregierung zu tun. Man wollte den Verdacht zerstreuen, dass die Spender direkten Einfluss auf eine konkrete politische Diskussion genommen haben. Damit hat die Familie aber – und das ist das zweite – zugegeben, dass diese Spende vorher angekündigt worden war. Wenn das stimmt, dann haben hier Spender und Partei zusammengewirkt, um bewusst den Zweck des Gesetzes auszuhebeln. Denn dieser besteht darin, dass die Öffentlichkeit sofort informiert wird.

05.10.2013 in Allgemein

Arbeit ist mehr wert

 

18.09.2013 in Allgemein

Zeit zum Gespräch

 

Erste Fotos von der heutigen Veranstaltung "Zeit zum Gespräch"

Auf Einladung der SPD Oranienburg stellten sich unsere Bundestagsabgeordnete Angelika Krüger-Leißner, unser Ministerpräsident Dietmar Woidke und unserer ehemaliger Ministerpräsident Matthias Platzeck im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Zeit zum Gespräch" den Fragen von Bürgern.


Trotz des herbstlichen Wetters folgten viele Interessierte der Einladung.

02.09.2013 in Allgemein

Ausstellung 150 Jahre SPD

 

Ausstellung 150 Jahre SPD

Artikel aus dem ROTEN ADLER:

22.08.2013 in Allgemein

Ausstellung "150 Jahre Sozialdemokratie"

 

Ausstellungseröffnung „150 Jahre SPD“ mit anschließendem Public Viewing des TV-Duells Peer Steinbrück vs. Angela Merkel

Nach dem rauschenden „Deutschlandfest“ am Brandenburger Tor kommen die Feierlichkeiten zu 150 Jahren SPD nun auch in die Kreisstadt Oberhavels. Vom 01.09. bis zum 21.09. wird die zentrale Jubiläumsausstellung immer mittwochs bis freitags von 14-18 Uhr und samstags von 10-14 Uhr in extra angemieteten Räumen in der Sachsenhausener Straße 1 zu sehen sein. Zur Eröffnung der Ausstellung wird die Bundestagsabgeordnete Angelika Krüger-Leißner sprechen und im Anschluss lädt der SPD-Ortsverein zum gemeinsamen Schauen des TV-Duells Steinbrück-Merkel.

Die Wanderausstellung "150 Jahre deutsche Sozialdemokratie – Für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität" erzählt die Geschichte der Partei von ihren Anfängen bis heute.

Eröffnung am Sonntag, 1. September 2013, um 18 Uhr

Ort: Sachsenhausener Straße 1a (gegenüber dem Regine-Hildebrandt-Haus), 16515 Oranienburg

Vom Barrikadenkampf während der Revolution 1848 über die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins durch Ferdinand Lassalle im Jahr 1863 bis zur Ostpolitik Willy Brandts und dem Atomausstieg der heutigen SPD: Die deutsche Sozialdemokratie hat stets politische Akzente gesetzt.

Zunächst als soziale Bewegung, dann auch als Partei, erkämpfte sie die Demokratie und trieb den Ausbau des Sozialstaats voran. Selbst angesichts der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und das SED-Regime blieb sie ihren Grundwerten treu. Die Ausstellung bietet Ein- und Überblicke zu Vordenkern, Strömungen, Überzeugungen, zentralen Personen und Zäsuren im Leben der weltweit ältesten demokratischen Partei.

Die genauen Öffnungszeiten der Ausstellung:

Mittwoch, 4.9.13, 14-18 Uhr
Donnerstag, 5.9.13, 14-18 Uhr
Freitag, 6.9.13, 14-18 Uhr
Samstag, 7.9.13, 10-14 Uhr

Mittwoch, 11.9.13, 14-18 Uhr
Donnerstag, 12.9.13, 14-18 Uhr
Freitag, 13.9.13, 14-18 Uhr
Samstag, 14.9.13, 10-14 Uhr

Mittwoch, 18.09.13 geschlossen wegen Sonderveranstaltung am Bürgerzentrum
Donnerstag, 19.9.13, 14-18 Uhr
Freitag, 20.9.13, 14-18 Uhr
Samstag, 21.9.13, 10-14 Uhr

20.08.2013 in Allgemein

Woidke besucht Feuerwehr in Germendorf

 

Artikel aus dem Oranienburger Generalanzeiger vom 19.08.2013:

Woidke zollt Feuerwehrleuten Respekt

Oranienburg (MZV) Brandenburgs Innenminister Dietmar Woidke (SPD) hat den Oberhaveler Feuerwehrkräften seinen Respekt für den Einsatz beim Elbe-Hochwasser ausgesprochen. Die Ausbildung von Nachwuchskräften soll auch künftig ein großes Augenmerk bleiben, sagte er bei einem Besuch in Germendorf am Montag.

Gut eine Woche vor Ende seiner Amtszeit als Innenminister ist Dietmar Woidke am Montagabend bei der Germendorfer Feuerwehr zu Besuch. Keine andere Wehr im Landkreis Oberhavel hat so zahlreich Nachwuchs ausgebildet wie diese. "Es ist die einzige Wehr in Oberhavel, die 2012 gewachsen ist", zollt Woidke den jungen und erfahrenen Einsatzkräften seine Anerkennung. "Man braucht immens Zeit und die Einstellung der Ausbilder muss stimmen. Einen riesen Respekt von meiner Seite", so der designierte Ministerpräsident, der am 28. August die Nachfolge von Matthias Platzeck (SPD) antritt, der aus gesundheitlichen sein Amt als Ministerpräsident aufgibt.

08.08.2013 in Allgemein

Sigmar Gabriel zu Gast in Oberhavel

 

Artikel aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 08.08.2013

Gute Laune im schweren Wahlkampf

Die Oberhaveler "Sozisingers" munterten ihren Parteichef Sigmar Gabriel in Birkenwerder auf.

Birkenwerder. Ganz schnell war die finstere Miene von Sigmar Gabriel verschwunden. "Es gibt kaum was Bessres als die SPD", sangen die Oberhaveler Sozisingers zur Melodie von Monty Pythons "Always look on the bright side of life". Gabriel strich sich mit der Hand durchs Gesicht und schüttelt den Kopf. "Das Lied jagt einem Freude ein", sagte der SPD-Parteichef und lud die Sänger um Gitarrist Heiko Friese spontan zum Deutschlandfest ein ‒ der zentralen Feier zum Parteijubiläum am 17. und 18. August in Berlin. Die Partei suche seit 150 Jahren nach einem Lied. "Wenn man griesgrämig ist, macht das wieder gute Laune", sagte der SPD-Chef.

Den Beweis für seine Erkenntnis lieferte er selbst. Zunächst etwas übellaunig war Gabriel am frühen Dienstagabend im Restaurant Boddensee in Birkenwerder erschienen. Nach der musikalischen Begrüßung und sehr freundlichen Worten der SPD-Bundestagsabgeordneten Angelika Krüger-Leißner verschwanden die Falten auf Gabriels Stirn. Wie ein Entertainer stellte er sich vor die Gäste, lächelte, reichte das Mikrofon weiter, hörte zu und gab sehr ausführliche Antworten auf alle gestellten Fragen. Die von Krüger-Leißner benutzten Beschreibungen "politische Rampensau" und rhetorisches Naturtalent" stellte Gabriel dabei schnell unter Beweis. Es war aber auch ein Heimspiel. Gekommen waren ausschließlich Parteimitglieder und -sympathisanten.

Attacken auf den politischen Kontrahenten blieben fast aus. Nicht die CDU sei der größte Gegner der SPD, sondern eine niedrige Wahlbeteiligung. Nichtwähler würden der SPD Stimmen kosten, so die Befürchtung des Parteivorsitzenden, der schnell jede Menge Gründe lieferte, warum die SPD zu wählen sei.

Gabriel sprach den Fachkräftemangel an, redete über einen Spitzensteuersatz von 49 Prozent, über Europa, Bankenrettungen, Asylbewerber und erklärte, warum es immer noch Unterschiede bei Löhnen, Tarifabschlüssen und Renten zwischen Ost und West gibt und widmete sich sehr ausführlich den Fragen des 13-jährigen Jurek aus Oranienburg, der wissen wollte, warum die S-Bahn immer mehr Geld für ein Ticket verlangt, obwohl der Service nicht besser werde. "Letzten Winter mussten wir 50 Minuten warten, weil zwei Züge ausgefallen waren. Hätten Sie eine Idee, wie man das irgendwie lösen könnte?", fragte der Schüler. Leider sei er kein Verkehrsexperte, antwortete Gabriel und versprach, die Zuständigen so lange zu nerven", bis er eine Antwort bekomme.

Ganz so geschmeidig blieb Gabriel beim Thema Bildung nicht. Gegen Applaus und Zwischenrufer sprach er sich für das föderale Bildungssystem in Deutschland aus. Eine zentrale "Kultusbürokratie" sei für ihn eine Horrorvorstellung. "Ich bin kein Zentralist", sagte er. "In der früheren DDR wollen alle gleiche Bücher, gleiche Lerninhalte." Es müsse aber Unterschiede zwischen einer Dorfschule und Großstadtschulen geben. Jureks Idee, dass unter drei Millionen Arbeitslosen sicher einige geeignete Lehrer seien, nahm Gabriel begeistert auf.

Wenig Hoffnung machte er Birkenwerders Bürgerinitiativen gegen Autobahn- und Zuglärm. Für Lärmschutz gebe es viel zu wenig Geld, die Lärmaktionspläne seien "zahnlose Tiger". Entschieden wandte sich der frühere Umweltminister gegen die Vorbehalte zum Netzausbau. Problematisch sei jedoch, dass die Energiewende "chaotisch" vollzogen werde. Die Privatisierung der Netze sei ein Fehler gewesen, sagte Gabriel und bezeichnete sich als "gebürtigen Atomkraftgegener".

Mit ebenso deutlichen Worten antwortete der SPD-Chef auf die Frage von Ingrid Binder nach einer Koalition mit der Linken. Gysi habe doch gute Ideen, sagte die SPD-Sympathisantin. "Wenn die Linkspartei so wäre wie Gregor Gysi, hätte ich kein Problem", antwortete Gabriel. Die Linke bestehe aber aus zwei Parteien: Im Osten stehe sie für "Law and Order", im Westen vereine sie "alle Spinner dieser Welt". Viel lieber als mit den Linken sang Gabriel schließlich mit den Sozisingers die Parteihymne: "Wann wir schreiten Seit’ and Seit’...".

Von Klaus D. Grote

04.08.2013 in Allgemein

Brotbüchsen für Einschüler

 

Zuckertütenfest im Schlosspark voller Erfolg!

Am Samstag war es wieder soweit. Hunderte Kinder in Oranienburg wurden eingeschult. Der SPD-Ortsverein hat sich zu diesem Anlass etwas Besonderes einfallen lassen. Die Einschüler, die den Schoßpark besuchten, haben von Mitgliedern der SPD eine Brotbüchse mit Inhalt erhalten.

In der Büchse befanden sich unter anderen Biobrot und Gummibärchen. Reißenden Absatz konnte die SPD nach einigen Stunden feststellen. Alle Büchsen wurden verteilt. Kinder und Eltern waren glücklich. Nicht nur, dass ihre Sprösslinge die „Einschulung“ gut überstanden haben, sie haben auch eine Aufmerksamkeit der Oranienburger SPD erhalten. Bei warmen Wetter, guter Laune kann man feststellen: Die Schule hat begonnen!

19.07.2013 in Allgemein

Dafür kämpfen wir:

 

8,50 Euro – mindestens

Die SPD will gemeinsam mit den Gewerkschaften gute Tariflöhne. Und sie wird den Mindestlohn durchsetzen: gesetzlich garantiert, flächendeckend, mindestens 8,50 Euro pro Stunde. Das hilft den Beschäftigten und stärkt die Kaufkraft.

Leiharbeit begrenzen

Leiharbeit darf reguläre Beschäftigung nicht verdrängen. Darum wird die SPD gesetzlich durchsetzen: Gleiche Arbeit verdient gleichen Lohn. Und die Betriebsräte brauchen mehr Mitbestimmung, wie lange und in welchem Umfang Leiharbeit in ihrem Betrieb eingesetzt wird.

Frauen verdienen mehr

Oft sind es mehrere hundert Euro im Monat, die Frauen weniger bekommen als ihre Kollegen – obwohl sie dasselbe leisten. Durchschnittlich sind das 22 Prozent weniger. Die SPD will diese Lohnungleichheit in den Betrieben offenlegen und beenden. Denn Frauen verdienen mehr, als sie bekommen.

12.06.2013 in Allgemein

Stolperstein-Verlegung in Oranienburg

 

Der SPD Ortsverein Oranienburg beteiligte sich mit der Finanzierung eines Stolpersteins an der gestrigen Verlegung in der Oranienburger Fischerstraße (vor Rossmann).
 
 

Artikel aus dem Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 11.06.2013:

Den Opfern ihre Namen wiedergeben

Stolpersteine für Richard und Herbert Ludwig in Oranienburg verlegt

Von Michaela Grimm

ORANIENBURG Hans-Joachim Ludwig sitzt in Begleitung seiner Frau im Schatten des Drogeriegebäudes in der Oranienburger Fischerstraße. „Das rüttelt alles wieder wach“, sagt er, als für seinen Großvater und seinen Vater zwei Stolpersteine an dem Ort verlegt werden, wo einst ihr Wohnhaus stand.

Die Gravuren einer Messingplatte erinnern an Richard Ludwig, geboren 1874. „Deportiert 1942 Theresienstadt tot 5.4.1943“ steht karg darauf. Der zweite Gedenkstein ist Herbert Ludwig gewidmet. Jahrgang 1903, deportiert nach Auschwitz 1943, ermordet im Dezember desselben Jahres. Ein Schreiben der Lagerkommandatur offenbart, dass sein Tod im Vorfeld feststand.

Seinen Opa sah Hans-Joachim Ludwig zuletzt als Kind. Ihm hatte er den Koffer getragen, sich mit ungutem Gefühl vor der Berliner Synagoge verabschiedet. Mit seinem jüdischen Vater musste er dann selbst im Jahr darauf zur Gestapo-Sammelstelle für Juden in der Berliner Straße. Wie ihn seine Mutter Elisabeth freibekam, hat Hans-Joachim Ludwig nie erfahren.

26.05.2013 in Allgemein

150 Jahre SPD

 

Artikel aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 25.05.2013:

Die kleine Schwester der alten Tante

Sozialdemokraten feiern 150 Jahre SPD und die Wiederbegründung der ostdeutschen Sozialdemokratie 1989 in Schwante

BÄRENKLAU - Angret Stransky ist genau halb so alt wie ihre Partei. Am Mittwoch feierte die ehemalige Oranienburger Stadtverordnetenvorsteherin und Kreistagsabgeordnete ihren 75. Geburtstag, tags drauf wurde die SPD 150 Jahre alt. Im Bärenklauer Dorfkrug feierten beide am Donnerstagabend zusammen. Angret Stransky erhielt einen Blumenstrauß. Parteimitglied wurde sie 1991. Überzeugt von ihrer politischen Heimat ist sie nach wie vor. „Es war mir damals ein Bedürfnis, mitzumachen und nicht nur zu nörgeln“, sagt die Jubilarin. Auch heute müsse man SPD wählen, wenn man etwas in Deutschland verändern wolle.

Die Sozialdemokratie strotzt an diesem Abend vor Freude, Stolz und Selbstbewusstsein. Während die Parteispitze mit der CDU-Bundeskanzlerin, Staatsoberhäuptern und vielen Genossen in Leipzig an ihre bewegte Vergangenheit erinnerte, feierte die SPD Oberhavel in Bärenklau ihre eigene, vergleichsweise junge Geschichte. Denn die begann im Oktober 1989 mit der Gründung der SDP im nahen Schwante. Unter Stasi-Beobachtung wagten damals bärtige Bürgerrechtler und mutige Frauen einen Neubeginn. Endlich sollte die DDR demokratisch, umweltbewusst und progressiv werden. Der Mut von Schwante löste im heutigen Oberhavel eine Lawine aus. Als die Ortschaft und die Parteigründung noch am selben Abend in der Tagesschau verkündet wurden, wollten viele mitmachen.

„Unser Schwante?“, fragte sich damals ein erstaunter Karsten Peter Schröter, der heute Geschäftsführer des Unterbezirks ist. Lieselotte Ristau bekam gleich die Aufgabe, einen Ortsverein in Oranienburg zu gründen. Von da an saßen die Aufnahmewilligen jeden Abend in ihrer Wohnung. „Die 89er halten noch heute zusammen wie Pech und Schwefel“, sagt die Oranienburgerin.

18.05.2013 in Allgemein

Debatte um Sieberts Stasibelastung

 

Artikel aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 18.05.2013

Berichte über „subversive Elemente“

Kreistagsmitglieder zeigen bisher wenig Interesse an Sieberts Stasi-Akten

ORANIENBURG - Als in dieser Woche im Bildungsausschuss des Kreistages ein Schülerprojekt zum 60. Jahrestag des Arbeiteraufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 thematisiert wurde, entwickelte sich plötzlich eine ideologische Debatte, die schließlich in Angriffe auf die Linke mündete, weil die ihre Stasi-„Altlast“ Wolfgard Sonja Siebert weiterhin als Fraktionsmitglied dulde. So lange die wegen ihrer IM-Tätigkeit mehrfach zum Rücktritt aufgeforderte Siebert im Kreistag verbleibe, werde es mit der Linken keinerlei Zusammenarbeit geben, sagte der Oranienburger SPD-Abgeordnete Dirk Blettermann. Der Linken wirft er Opportunismus vor, weil die Partei Siebert stütze. „Sie könnte ja auch aus der Fraktion ausgeschlossen werden“, schlägt Blettermann vor.

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27.09.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
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Neues von der SPD

20.09.2018 18:24 Gute-Kita-Gesetz: Gute Betreuung, weniger Gebühren
Das Bundeskabinett hat am 19.09.2018 den Entwurf für ein Gute-Kita-Gesetz beschlossen. Damit ist die Grundlage für gute Bildung und Betreuung von Anfang an gelegt. Damit jedes Kind die gleichen Startchancen bekommt – unabhängig vom Einkommen der Eltern und vom Wohnort. „Noch nie hat eine Bundesregierung so viel Geld in die Betreuung der Kleinsten investiert: Bis

20.09.2018 18:19 Starke Familien
Mehr Zeit und mehr Mittel für das ElternGeld, neue Freiräume für Eltern, bessere Chancen für Kinder. Das wollen wir schaffen, damit Familien ihr Leben so organisieren können, wie sie es wollen. Für Kinder Für bessere Kitas und Schulen und für den Abbau von Kita-Gebühren nehmen wir ab 2019 rund 7,5 Milliarden € in die Hand. Für Kinder

19.09.2018 18:21 Andrea Nahles: Zur aktuellen Lage
Seit gestern Abend ist klar: Der Verfassungsschutzpräsident muss gehen. Das hat die ganze SPD gemeinsam gefordert, weil er das Vertrauen in eine seriöse und faktenbasierte Arbeit verspielt hat und zum Stichwortgeber für Verschwörungstheoretiker geworden ist. Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz muss das Vertrauen der gesamten Bundesregierung genießen. Deswegen war die Ablösung von Herrn Maaßen

18.09.2018 07:44 Wichtiger Schritt für mehr Rechtssicherheit
Bundesministerin Katarina Barley hat einen guten Gesetzentwurf zur Bekämpfung missbräuchlicher Abmahnungen vorgelegt, der die Forderungen der Koalitionsfraktionen vom 15. Juni 2018 umsetzt. Der Gesetzentwurf schiebt missbräuchlichen Abmahnungen auf allen Rechtsgebieten einen Riegel vor. „Abmahnungen sind ein wichtiges Instrument um fairen Wettbewerb sicherzustellen, aber es gilt, Missbrauch zu verhindern, um sowohl kleine Unternehmen und Vereine ebenso

17.09.2018 15:44 Das Baukindergeld startet am 18. September
Für die SPD-Bundestagsfraktion ist das Baukindergeld ein Baustein für mehr bezahlbaren Wohnraum. Unsere Wohnraumoffensive ist ein Maßnahmenbündel für mehr Wohnungsbau und mehr Mietschutz. Unsere Ansage: Trendwende im Wohnungsbau jetzt. „Mit der SPD wurde das Baukindergeld ermöglicht. Es ist ein wesentlicher Baustein, um gerade Menschen mit Kindern die Eigentumsbildung zu ermöglichen. Die eigene Wohnung schafft soziale

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