Herzlich Willkommen bei der SPD Oranienburg

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Ihr Dieter Kohllöffel
Vorsitzender der SPD Oranienburg
ArbeitsgemeinschaftenNeuer Vorstand der Jusos Oberhavel
Artikel aus dem Oranienburger-Generalanzeiger vom 23.08.2010:
Nach vier Jahren gibt es einen Wechsel an der Spitze der Jusos Oberhavel
Von Roland Becker
Der neue Juso-Vorstand.
Der 20-jährige Veltener Christopher Gordjy ist neuer Vorsitzender des sozialdemokratischen Nachwuchses in Oberhavel. Bei der Wahl am Freitag in Oranienburg erhielt er zehn Stimmen, zwei Jusos enthielten sich.
Seine Stellvertreter werden der 15-jährige Benedikt Schmitz aus Birkenwerder, der gleichaltrige Marco Eckert aus Leegebruch sowie Torsten Kupka aus Borgsdorf sein.
Für die Jusos beginnt personell eine neue Ära, da der bisherige Vorsitzende Benjamin Grimm sowie sein Vize Reik Högner nach vier Jahren Vorstandstätigkeit nicht mehr kandidierten.
Gordjy, der ab Oktober Jura an der Berliner Humboldt-Universität studieren wird, kündigte an, dass auch künftig der Kampf gegen Extremismus sowie Themen aus dem Bildungsbereich die Juso-Arbeit dominieren werden.
Veröffentlicht am 23.08.2010
OrtsvereinSommerfest
Freitag zum SPD-Sommerfest!
Traditionell findet auch in diesem Jahr am 27.August um 16:00 Uhr in der Gaststätte Weidengarten, Adolf-Merten-Str. 13 das Sommerfest der Oranienburger SPD statt
„Unser Sommerfest ist für alle Interessierten eine gute Gelegenheit, in ungezwungener Atmosphäre die in der SPD vor Ort Tätigen kennen zu lernen.“, so der Vorsitzende der SPD Oranienburg, Dieter Kohllöffel. „Wir freuen uns über alle Oranienburgerinnen und Oranienburger, die bei unserem Sommerfest vorbeischauen.“
Der SPD-Ortsverein hat ein buntes Programm für Alt und Jung organisiert. Neben einem Bühnenprogramm gibt es Spielmöglichkeiten für Kinder. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Angelika Krüger-Leißner, Bundestagsabgeordnete, und Thomas Günther, Vorsitzender des Unterbezirkes werden ebenfalls vor Ort sein und freuen sich auf die Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern des Festes.
Auf dem Fest werden auch einige Mitglieder geehrt, die vor 20 Jahren den Weg zur damals neu gegründeten SPD gefunden haben.
Dieter Kohllöffel
Veröffentlicht am 23.08.2010
AllgemeinAnti-Graffiti-Aktion
Artikel aus dem Oranienburger Generlanzeiger vom 11.08.2010:
Mit Graffiti gegen Graffiti
Oranienburg – „Es ist ein Selbstläufer geworden. Die Leute melden sich und fragen, was sie tun müssen, um eine Trafostation gestalten zu lassen“, freut sich Stefan Wiesjahn, Abteilungsleiter Vertrieb und Marketing der Oranienburger Stadtwerke. Von Steffen Kretschmer
Die Stadtwerke und die Stadt Oranienburg haben vor zwei Jahren ein Projekt ins Leben gerufen, um den Schmierereien in der Oberhavelstadt endlich Herr zu werden. „Das war damals mit den Graffiti ganz extrem“, erklärt Burkhard Wilde (SPD), Bauausschussvorsitzender in Oranienburg. Die Stadtwerke stellen für die Graffiti-Bilder des Künstlers Andreas Werner Bauobjekte – hauptsächlich Trafo-Stationen – zur Verfügung. Geschäftsleute können die Bemalungen sponsern.
Das 50. gestaltete Bauwerk steht in Lehnitz und wurde im Mai im Rahmen einer Jugendweihe verziert, die im Friedrich-Wolf-Haus in Lehnitz stattfand. Die Jugendweihe-Gruppe traf sich mit dem Graffiti-Künstler Andreas Werner und fertigte mit ihm gemeinsam einen Entwurf an. Burkhard Wilde erklärt, „dass die Grafiken nicht nur irgendetwas sein sollen. Sie sollen auch etwas darstellen. Dabei merken die Jugendlichen, dass auch etwas schön gestaltet und erhalten werden kann.“ Das Häuschen in Lehnitz zieren Motive aus dem Sport, der Musik und der Natur.
Un in der Tat zeigen die nunmehr 67 besprühten Objekte in Oranienburg einen bemerkenswerten Effekt. So seien die Schmierereien deutlich zurückgegangen, bemerkt Wiesjahn. "Die Stationen, die gemacht wurden, werden nicht wieder angegriffen", so Wiesjahn, der dies als eine Art Ehrenkodex der Sprayer bezeichnet.
Aufgrund dieses Erfolges soll das Projekt weiter vorangetrieben werden und die Stadt Oranienburg weitere bunte Farbtupfer erhalten. Interessierte können sich bei Stefan Wiesjahn unter (03301) 60 85 70 oder bei Burkhard Wilde unter (0172) 3 83 77 51 melden.
Veröffentlicht am 12.08.2010
AllgemeinKommentar
Zum Thema: Busse weichen Bomben aus
Der August ist der Monat, in dem Politik und Medien gern vom Sommerloch reden. Im Landkreis Oberhavel und in der Stadt Oranienburg hat man sich deshalb etwas Besonderes einfallen lassen: Man spielt eben mit der Bombenbelastung meiner Heimatstadt, um das Interesse aufrecht zu erhalten.
Der schon jahrelang nachzuvollziehende Streit über die Finanzierung der Belastung Oranienburgs mit dem Ergebnis des zweiten Weltkrieges zwischen Kommunaler -, Landes- und Bundespolitik treibt seltsame Blüten.
Ein erst in diesem Jahr öffentlich gemachtes Gutachten von Herrn Prof. Dr.- Ing. W. Spyra aus dem Jahre 2007 lässt die verantwortungslose Terminschleiferei der Verantwortlichen sichtbar werden, die die Kommunalpolitik mit diesem Thema ganz offensichtlich im Regen stehen lässt.
Als einen besonderen Höhepunkt verstehe ich den Versuch, die tickenden LLZ-Bomben durch veränderte Linienführung der Oranienburger Buslinien und der damit verbundenen Verringerung von Erschütterungen der gefährdeten Flächen erreichen zu wollen. Abgesehen davon, dass es bedarfsabhängig möglich ist, den Einsatz kleinerer Busse zumindest außerhalb der Spitzenzeiten zu organisieren und die Erschütterungen damit auf Kleintransporterniveau zu reduzieren, ist es dann in der Gesamtheit sicher unsinnig, Liefer- und Versorgungsverkehr in den gefährdeten Gebiete aufrecht erhalten zu müssen. Außerdem wird das Explosionsrisiko damit nicht reduziert, sondern im günstigsten Fall nur unseren Kindern übergeben.
Das Wohngebiet mit der höchsten Wohndichte in der Oranienburger Altstadt mit allen Altersgruppen wird von den Linie 804 und 821 befahren. Es wurde in den 80-er Jahren des letzten Jahrhunderts errichtet und schon damals nach Bomben abgesucht. Da die damaligen technischen Möglichkeiten und der Kenntnisstand nicht ausreichten, ist bei den Baumaßnahmen seit der Wende an Straßen und Bauwerken in diesem Gebiet die Bombensuche nachweisbar fortgeführt worden. Offene Verdachtspunkte können damit lokalisiert werden und müssen damit doch sicher außerhalb dieser Flächen liegen. Sie können doch damit vorrangig bearbeitet werden.
Dass die Bernauer Straße im Zentrum immer noch als bombenbelastet gilt, halte ich für nicht möglich, da zwischen Havel und Bahnbrücke bei der Komplettsanierung doch auch eine Bombensuche durchgeführt wurde, Bahnhofsvorplatz und Stralsunder Straße wurden, bzw. werden zur Zeit einschließlich Bombensuche saniert.
Als allerwichtigste Maßnahme sind besonders und wiederum die politisch Verantwortlichen des Bundes und des Landes auf ihre beeideten Pflichten hinzuweisen, dass sie Schaden von deutschen Volk abzuwenden haben, wir Oranienburger gehören nämlich auch zu diesem Volk. Wenn die geplante Streckenänderung ein Mittel dazu ist, wäre damit das Richtige erreicht und eine vorübergehende Minderung der Wohnqualität vertretbar, allein gestatten Sie, mir fehlt der Glaube!
Bevor nun im Jahr 2011 der Vorschlag gemacht wird, Oranienburg zu evakuieren, oder Filzlatschen zur weiteren Reduzierung möglicher Erschütterungen zu verkaufen, empfehlen ich dringend, den von Stadtverordneten gemachten Vorschlag aufzugreifen, Mittel verstärkt in die Suche und Entschärfung der Bomben durch wissenschaftlich und technologisch verbesserte Methoden zu investieren. Nebenbei können die damit gewonnenen Erkenntnisse sicher weltweit vermarktet werden.
Der, wenn es denn sein muss, erforderliche Erwerb kleinerer Busse für die für unsere Bürger wichtigen Stadtlinien lässt sich mit dem angedeutetem Kostenaufwand von über 800.000 € für die veränderte Linienführung durchaus moderat und sinnvoller abfedern.
Oranienburg, am 07.08.2010
Jürgen Jancke
Mitglied des Seniorenbeirates
Stadt Oranienburg
Veröffentlicht am 10.08.2010
AllgemeinDiskussion mit Rainer Speer zur Bombenproblematik in Oranienburg
Artikel von www.die-mark-online.de (Oranienburger Generalanzeiger) vom 23.07.2010:
Speer steht zu Oranienburg - Viele offene Fragen nach Bombendebatte
Von Friedhelm Brennecke
Oranienburg – Große Überraschungen blieben bei der Mitgliederversammlung der Oranienburger SPD mit Innenminister Rainer Speer (SPD) zur Oranienburger Bombenproblematik am Donnerstagabend im Restaurant „Carollis“ aus. Dennoch gab es am Ende einige offene Fragen.
v.l.: Dirk Blettermann, Dieter Kohllöffel, Rainer Speer, Hans-Joachim Laesicke
Speer bekräftigte, dass er bei dem heiklen Thema an der Seite der Oranienburger stehe, dass er unnötigen Streit um Zuständigkeiten vermeiden möchte und vielmehr wie schon bisher pragmatisch, aber noch effizienter den gefährlichen Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkriegs zu Leibe rücken wolle. „Darauf müssen wir gemeinsam alle unsere Kraft verwenden“, so der Minister.
Ob er im Falle einer plötzlichen Bombendetonation mit erheblichen Folgeschäden hinter und zu Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (SPD) stehe, wollte Speer indes weder klar mit Ja noch mit Nein beantworten, so sehr Dirk Blettermann und Brigitte Kohllöffel auch insistierten.
Laesicke sagte, dass die Bombenproblematik ein ganz erheblicher Standortnachteil für Oranienburg sei. Er wünsche sich, dass die Daten über munitionsfreie Flächen ins Geo-Informationssystem (GIS) eingegeben werden. Dabei sei man auf Hilfe des Landes angewiesen.
Der Bürgermeister begrüßte zudem zwar die Initiative des Landkreises, für dessen 26 Grundstücke in Oranienburg rund elf Millionen Euro für die Bombensuche einzusetzen. Allerdings könne die Stadt bei rund 2700 eigenen Grundstücken nicht eins zu eins gleichziehen.
Oranienburg habe sein Bombenbudget verfünffacht. Jedoch müsse die Stadt künftig eigenes Geld für die Verfüllung von Bombenlöchern ausgeben, so der Bürgermeister. Speer sieht darin kein Problem, „denn das Land will sich verstärkt der eigentlichen Bombensuche widmen“. Notfalls werde er dafür noch mehr Geld lockermachen. Das Tempo gebe indes die Stadt als örtliche Ordnungsbehörde vor, so Speer.
Dass die eigentliche Suche und Entschärfung der Blindgänger und die damit verbundenen Evakuierungen in Oranienburg professionell über die Bühne gingen, bestätigte Bernd Jarczewski. Eine Katastrophe sei aber die Phase davor, nicht zuletzt weil der Landkreis Oberhavel seit Jahren seine Bedingungen für Bauherren zur Bombensuche verschärfe oder diese für bereits geräumte Grundstücke erneut fordere.
Der Geschäftsführer der städtischen Wohnungsbaugesellschaft forderte, mehr Geld für Forschung und Entwicklung neuer Sondierungstechniken auszugeben. Auch das sei ein Weg, ein Mehr an Effizienz und Tempo beim Abbau der gefährlichen Bombenlast zu erreichen. Die herkömmlichen Rasterbohrungen, die meist große Schäden verursachten, seien nicht der Weisheit letzter Schluss.
Dass der Bund sich bei der Beseitigung alliierter Munition bisher vornehm zurückhalte, sei ein Unding, so Barbara Apostel. Oranienburg sei nun mal ein besonderer Fall. In keiner Stadt Deutschlands schlummerten so viele Blindgänger mit gefährlichen chemischen Langzeitzündern in der Erde. Land und Stadt dürfte man bei der Entschärfung nicht allein lassen.
Allerdings erwarte sie vom Land, dass es gemeinsam mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Angelika Krüger-Leißner gegenüber dem Bund initiativ werde, so Barbara Apostel. Diese Position unterstütze mit Nachdruck auch Frank Schwericke, Glienickes SPD-Chef. Speer erteilte einem parlamentarischen Vorstoß indes klar eine Absage. Er wolle versuchen, den Bund auf anderem Wege ins Boot zu holen, ohne aber genau zu sagen wie.
Baustadtrat Frank Oltersdorf bat Speer zu prüfen, inwieweit EU-Mittel für die Bombenentschärfung und die Beseitigung damit einhergehender Folgeschäden eingeworben werden könnten. Allein nach der Bombensuche auf Straßen, darunter auch völlig intakten oder sogar nagelneuen, ergäben sich für die Stadt enorme Folgekosten.
Stefan Hübner fand es merkwürdig, dass er für ein Bauvorhaben in Lehnitz keine Bombensuche vornehmen müsse. In seinem Fall sollte bereits ein Blick auf die Luftbilder als Freigabe ausreichen. „Das ist ja etwas völlig Neues“, so der Lehnitzer.
Nach der Runde mit Minister Speer blieben zahlreiche Fragen offen, neue wurden aufgeworfen. „Eines ist aber klar geworden: Der Minister steht zu Oranienburg und nimmt unsere Sorgen ernst“, so SPD-Ortsvereinschef Dieter Kohllöffel erleichtert.
Veröffentlicht am 24.07.2010
AllgemeinBombensuche in Oranienburg
Artikel aus dem Oranienburger Generalanzeiger vom 23.07.2010:
Bund lehnt Sonderfonds zur Bombenproblematik in Oranienburg ab
Oranienburg (bren) – „Der Bund sieht keine Veranlassung, die Staatspraxis zu ändern. Für die Beseitigung von alliierten konventionellen Bomben bleibt es somit bei der Sach- und Finanzierungszuständigkeit der Länder.“
So heißt es in einem Antwortschreiben von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) auf einen entsprechenden Brief der SPD-Bundestagsabgeordneten Angelika Krüger-Leißner. Sie hatte unter Hinweis auf das Spyra-Gutachten und die besondere Gefahrensituation Oranienburgs Schäuble aufgefordert zu prüfen, ob eine Mitfinanzierung durch den Bund, etwa durch einen Sonderfonds, möglich ist.
Die Reaktion des Finanzministeriums hält die Abgeordnete für enttäuschend. „Das Schreiben lässt jede Sensibilität für die verschärfte Situation in Oranienburg vermissen. Das hätte ich nach dem Unglück in Göttingen zumindest erwartet“, so Krüger-Leißner.
Eine Unterstützung bei der Bombenproblematik durch den Bund mit Sondermitteln sei nötig. Allerdings werde sich der Bund ohne eine Initiative des Landes keinen Zentimeter bewegen, so die SPD-Abgeordnete.
Veröffentlicht am 24.07.2010
AllgemeinPräsentation von Prof. Spyra
Präsentation von Prof. Spyra zur Bombenproblematik in Oranienburg: Präsentation [5,44 MB]
Veröffentlicht am 18.07.2010
VeranstaltungenUnser Stand auf der Demokratie-Meile

Auf der Demokratie-Meile am 26.06.2010 traten Mitglieder unseres Ortsvereins und der Jusos Oberhavel mit Besuchern des Stadtfestes in Kontakt, um über Wünsche und Ideen zur Stadtenwicklung Oranienburgs zu sprechen. Die Anregungen der Besucher werden im Nachgang zur Veranstaltung im Ortsverein diskutiert.
Die Bilder von unserem Stand sehen Sie im Bereich SPD - Ortsverein. Oder hier klicken.
Veröffentlicht am 21.06.2010
AllgemeinBombensuche
Artikel aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 15.06.2010:
BLINDGÄNGER: Genossen wollen reden
Innenminister Speer soll Oranienburger SPD besuchen
ORANIENBURG - In der Oranienburger SPD brodelt es gewaltig. Zu groß ist die Enttäuschung über die mangelnde Unterstützung der Parteigenossen in der Landesregierung beim Thema Bombensuche. Daran konnte auch der Besuch von Innenminister Reiner Speer bei einer Bombensprengung vergangenen Montag nichts ändern. Landrat Karl-Heinz Schröter hatte gegenüber der MAZ von „reiner Symbolik“ gesprochen und gefordert, es könne „nicht beim Händeschütteln bleiben“.
Nun will Innenminister Speer die Wogen glätten und noch einmal nach Oranienburg kommen. Er folgt damit einer Einladung des SPD-Ortsvereins, der in einem offenen Brief an den Minister schreibt, dass man die „irritierenden Äußerungen“ von Speer und seinem Ministerium auf einer Mitgliederversammlung leidenschaftlich diskutiert habe. Laut Ortsvereinsvorsitzendem Dieter Kohllöffel soll das Treffen noch im Juli stattfinden.
Kohllöffel erhofft sich von Speers Besuch, über „intelligente Lösungen“ zu diskutieren. „Wir wollen ja nicht 50 Millionen Euro vom Land fordern, sondern auch mal darüber reden, ob man Geld für die Forschung im Bereich der Bombensuche ausgeben kann“, sagt Kohllöffel. Klar sei aber, dass Oranienburg nicht vom Land im Stich gelassen werden dürfe. „Wenn Frankfurt an der Oder vom Wasser überflutet ist, dann muss das Land zur Seite stehen. Und wenn Oranienburg von Blindgängern überflutet ist, dann muss das Land auch zur Seite stehen.“
Der Vorsitzende des Oranienburger Bauausschusses, Burkhard Wilde (SPD), kritisiert, dass die derzeit vom Land zugesagten neun Millionen Euro für die Munitionsberäumung im gesamten Land völlig unzureichend seien. „Laut Gutachten brauchen wir 420 Millionen Euro für die Bombensuche in Oranienburg. Da kann man sich ausrechnen, wie lange das dauert.“ Der Oranienburger SPD-Fraktionschef Dirk Blettermann sagt dazu: „Es ist ja nicht so, dass wir nur mit dem Finger auf andere zeigen. Die Stadt und der Kreis gehen doch in Vorleistung.“ (Von Sebastian Meyer)
Die Mitgliederversammlung mit Rainer Speer wird am 22.07.2010 statt finden.
Veröffentlicht am 15.06.2010
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